WTA sucht nach 
Lösungen gegen Gestöhne 



Maria Sharapova muss sich möglicherweise bald umstellen. Ihr Gestöhne stößt bei der WTA auf offene Ohren, ebenso wie die Kritik an dieser Marotte. Immer mehr Zuschauer sind genervt. Am Rande der Australian Open kündigte der Frauen-Weltverband mögliche Konsequenzen an. Im Duell mit der Deutschen Sabine Lisicki wirkte das Gestöhne der Russin einmal mehr wie nervtötende Dauerbeschallung. Dies erschwere die eigene Konzentration durchaus, erklärte Lisicki, "das ist kein Gestöhne mehr, sondern schon Gekreische." In der Tat wurden bei Scharapova bereits 101,2 Dezibel gemessen, damit bewegt sich die Russin im Lautstärke-Bereich einer Kreissäge.


Man habe durchaus registriert, dass es "einige Fans störend finden", erklärte die WTA nun in einer offiziellen Mitteilung. Bei den Spielen von Victoria Azarenka hatten Zuschauer das Gestöhne der Weißrussin sogar imitiert. Die unterlegene Agnieszka Radwanska erklärte später: "Ich glaube nicht, dass es nötig ist, so laut zu schreien." Das sieht nun wohl auch die WTA endlich ein. So sucht der Weltverband nach Lösungen, um "exzessives Gestöhne" zu unterbinden, ohne dabei jene Spielerinnen zu benachteiligen, die diese Press-Atmung beim Schlag erlernt hätten. (Text: Eurosport; Foto: GEPA pictures/ Matthias Hauer)

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