Wozniacki trennt 
sich von Coach 



Die dänische Weltrangenlisten-Vierte Caroline Wozniacki hat sich nach dem Verlust des Spitzenplatzes von ihrem Trainer Ricardo Sanchez getrennt. Nach nur zwei Monaten verkündete die 21-Jährige das Ende der Zusammenarbeit mit dem Spanier. "Sie fand nicht, dass ihr das was Neues gebracht hat", wurde ihr Vater Piotr Wozniacki am Mittwoch in der Zeitung "Ekstra Bladet" zitiert.

Sanchez war erst Ende 2011 angeheuert worden, damit die Dänin endlich den ersten Titel bei einem der vier Grand-Slam-Turniere schafft. Bei den Australian Open schied Wozniacki allerdings schon im Viertelfinale aus und wurde an der Spitze der Weltrangliste von der weißrussischen Melbourne-Siegerin Victoria Azarenka abgelöst.

 

Laut Wozniacki hat die Trennung von Sanchez nichts damit zu tun, dass sie in Melbourne neuerlich ihren ersten Grand-Slam-Sieg verpasst hat: "Es war eine persönliche Entscheidung. Ich fühle mich in meinem Spiel so erfahren, sodass ich weiß, was ich trainieren muss, und wir wussten alle, dass das der richtige Weg ist. Zudem habe ich gemerkt, dass er für mich als Spielerin keinen großen Unterschied machen konnte. Darum haben wir uns dazu entschlossen, unsere Zusammenarbeit zu beenden."

 

Sanchez gab an, zahlreiche andere Coaching-Möglichkeiten links liegen gelassen zu haben, um mit Wozniacki zu trainieren, aber die Nebenrolle zu Vater Piotr gefiel ihm nicht. Dennoch glaubt er an eine große Zukunft seines nunmehrigen Ex-Schützlings: "Ich denke, sie könnte einen Grand Slam gewinnen und wieder Nummer eins der Welt werden mit ihrem Vater, mit mir oder sogar einem Blumenverkäufer." Doch: "Sie sollte sich verbessern. Sie muss gegen die Top drei aggressiver spielen, die haben bewiesen, dass sie stärker sind. Ich habe versucht, es zu machen, aber sie haben mich nicht lassen." (Text: dpa, bb / MaWa; Foto: GEPA pictures)

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