Finale bei den French Open: 
Nadal beschenkt sich 
selbst mit Sieg gegen Murray 



Rafael Nadal hat sich wohl selbst das beste Geburtstagsgeschenk zu seinem 25. Geburtstag gemacht. Der Weltranglisten-Erste erreichte an seinem Ehrentag das sechste French-Open-Finale in seiner Karriere.

 

Nadal besiegte im Halbfinale den Weltranglisten-Vierten Andy Murray mit 6:4, 7:5, 6:4. Der Endspielgegner von Nadal wird im zweiten Traumhalbfinale zwischen Novak Djokovic und Roger Federer ermittelt. Zieht Djokovic ins Finale ein, wird er am kommenden Montag die Nummer eins der Weltrangliste.

 

Windige Verhältnisse

 

Nadal erwischte einen Traumstart und ging mit 5:1 in Führung. Doch Murray ließ den Satz nicht laufen, spielte sich auf 4:5 heran und hatte nach zwei abgewehrten Breakbällen zwei Breakbälle zum 5:5-Ausgleich. Der Weltranglisten-Erste holte sich aber in seiner unnachahmlichen Art nach über einer Stunde den ersten Satz.

 

Im zweiten Satz wurde das Match nun bei sehr windigen Verhältnissen auf dem Philppe Chatrier immer intensiver. Nadal führte jeweils zweimal mit Break, doch Murray konterte jeweils mit dem Rebreak. Der Schotte verpasste es immer wieder die wichtigen Punkte zu machen, um der Partie eine Wendung zu geben. Das dritte Break zum 6:5 reichte Nadal dann zur 2:0-Satzführung. 

 

Murray lässt Chancen liegen

 

Auch im dritten Satz wieder das gleiche Spiel. Murray spielte auf gleichem Niveau, diktierte immer wieder die Punkte, der Spanier konterte aber mit Gewinnschlägen aus aussichtslosen Situationen. Auch bei den Breakbällen war Nadal wieder deutlich effektiver, der gleich im ersten Spiel mit dem Break die Weichen in Richtung Sieg stellte.

 

Murray vergab seine zahlreichen Breakbälle zum möglichen 2:2, 3:3 und 4:4-Ausgleich.  Nach für drei Sätzen sehr langen 3:17 Stunden verwandelte Nadal seinen ersten Matchball zum Finaleinzug. Der Weltranglisten-Erste stellte damit im direkten Vergleich gegen Murray nicht nur auf 11:4, sondern hat bei den French Open nun eine Bilanz von 44:1-Siegen. (Text: cab; Foto: GEPA pictures)

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