02.09.2010, 22:33
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Nichts zu holen gegen Federer: Beck ausgeschieden
Da waren es nur noch drei Deutsche. Nach dem erwarteten Aus von Andreas Beck sind noch Philipp Kohlschreiber, Philipp Petzschner und Benjamin Becker im Wettbewerb der US Open vertreten.
Der "König" war eine Nummer zu groß: Nichts zu holen gab es für Andreas Beck gegen den fünffachen US-Open-Sieger Roger Federer. Nach 1:41 Stunden setzte sich der Schweizer im Zweitrundenmatch mit 6:3, 6:4, 6:3 gegen den Deutschen durch.
Federer der Herr auf dem Platz
Zu Beginn des Matches hatte der Weltranglisten-Zweite Federer sofort gezeigt, wer der Herr auf dem Court ist. Der Schweizer zog schnell auf 5:0 davon, dann kam Beck etwas besser ins Spiel. Dem Ravensburger gelang daraufhin sogar ein Rebreak – es sollte sein einziges im gesamten Spielverlauf bleiben. In Durchgang zwei und drei gelang Federer jeweils ein frühes Break. Der 29-Jährige servierte insgesamt 15 Asse und blieb bei eigenem Service in weiterer Folge weitgehend ungefährdet.
Beck trifft den Fuß der Stuhlrichterin
Kurios kam das Break im zweiten Satz zustande: Beck ließ einen Aus gegebenen Aufschlag überprüfen – und bekam Recht, um daraufhin einen Doppelfehler zu produzieren. Die kurioseste Szene allerdings passierte im letzten Satz, als ein Ball Becks am Fuß der Stuhlrichterin abprallte – der Punkt wurde neu ausgespielt, der Schweizer nahm es zunächst ungläubig, dann mit einem Lächeln hin.
Federer trifft in der dritten Runde nun auf den Franzosen Paul-Henri Mathieu (ATP 109), der sich gegen seinen Landsmann Guillaume Rufin (ATP 206) mit 7:6, 6:4, 6:3 durchsetzte.
(Text: jl, Foto: J. Hasenkopf)
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