Mit einem Heimsieg bei den Damen oder Herren hat es für die australischen Spieler in Melbourne wieder nicht geklappt. Stattdessen durften die Australier sich über den Erfolg ihres Juniors Luke Saville freuen. Die Nummer eins der Junioren-Rangliste machte seine Landsleute froh und ergatterte nach dem Wimbledon-Sieg im Vorjahr nun auch den Titel bei den Australian Open.
Saville besiegte in einem umkämpften Finale den Kanadier Filip Peliwo mit 6:3, 5:7, 6:4 und machte sich selbst ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Am Mittwoch nach dem Turnier wird der Australier 18 Jahre alt. Auch Peliwo hätte sich mit einem Turniersieg selbst beschenken können. Der Kanadier wird zwei Tage vor Saville volljährig.
„Es fühlt sich gut an, der Champion bei den Australian Open zu sein. Das ist eine Erfahrung, die ich mitnehme und in Ehren halte für die kommenden Jahre“, sagte Saville, der damit in die australischen Fußstapfen von Bernard Tomic steigt. Tomic hatte 2008 das Juniorenturnier gewonnen und ist mittlerweile in der Weltspitze etabliert.
Bei den Juniorinnen holte sich die erst 15-jährige Taylor Townsend sowohl den Titel im Einzel als auch im Doppel. Die US-Amerikanerin setzte sich im Endspiel gegen die Russin Yulia Putintseva, die bereits auf Platz 206 der Weltrangliste notiert ist, mit 6:1, 3:6, 6:3 durch. Im Doppel-Endspiel siegte Townsend mit ihrer Landsmännin Gabrielle Andrews. (Text: cab)
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