ÖMS U14: Huber und 
Pinkitz holen das Double 



(Auf dem Foto von links nach rechts: Turnierleiter Robert Heiss, Anna Kraus, Melanie Pinkitz, Gabriel Huber, Bernie Schranz, Oberschiedsrichter Herbert Slawik)

 

Manuel Wachta berichtet vom UTC La Ville

 

Bereits am Dienstag hatten sich der Tiroler (mit seinem TTV-Kollegen Matthias Haim) und die Vorarlbergerin (mit Anna Kraus) die Titel im Doppel gesichert, am Mittwoch fixierten sie in Wien nun das Double: Gabriel Huber und Melanie Pinkitz sind die neuen Österreichischen U14-Hallenmeister. Südstadt-Managerin und Ex-WTA-Profi Marion Maruska und der ÖTV-Verantwortliche für Kids- und -Jugend-Tennis-Development, Michael Ebert, schauten den Teilnehmern dabei am Finaltag auf die Beine.

Als 12-Jähriger U14-Meister…

Der amtierende U12-Meister Huber war nach seinem Altersklassen-Sprung nicht gesetzt und dennoch der Favorit. Dieser Rolle wurde der Tiroler gerecht: Der 12-Jährige schlug im Finale den topgesetzten Niederösterreicher Bernie Schranz 6:1, 6:3. Huber machte das, was es gegen seinen Gegner benötigt: Aggressiv zu spielen und den Abschluss zu suchen. Nur Anfang des zweiten Satzes wurde er kurz zu passiv und fehlerhaft, was sogleich mit einem 0:2- und 1:3-Rückstand bestraft wurde. Mit fünf Games in Folge ließ er dann aber nichts mehr anbrennen.

Gabriel Huber freut sich im Video-Interview über seinen größten Karriere-Erfolg:



Bernie Schranz konnte auch mit Platz zwei gut leben:



… und als 12-Jährige U14-Meisterin


Bei den Mädchen traf Pinkitz im Endspiel auf ihre Doppelpartnerin Kraus. Die drittgereihte Vorarlbergerin bezwang die topgesetzte Oberösterreicherin nach einem Duell mit zahlreichen ausgeglichenen und teils recht langen Grundlinien-Rallyes mit 6:2, 6:4. Der zweite Satz stand dabei auf des Messers Schneide, Pinkitz lag von Anfang an vorne weg, ehe das Match bei 4:4 in einem hart umkämpften Game zu kippen drohte. Doch sie entschied es für sich und stellte mit einem Break den Sieg sicher. Bemerkenswert: Auch die letztjährige U12-Hallenmeisterin ist wie Huber erst zwölf Jahre alt und blieb im gesamten Turnierverlauf ohne Satzverlust – bis zum Finale gab sie gar in keinem einzigen Durchgang mehr als drei Games ab.

Melanie Pinkitz im Interview nach ihrem bisher größten und sicher nicht letzten Coup:




Anna Kraus ärgerte sich über „viele Fehler“ im Finale:




Michael Ebert zieht Bilanz über die U14-Titelkämpfe:



Heiss: „Eine einmalige Woche“

Erfreulich fiel die Bilanz von Turnierleiter Robert Heiss aus: „Ich bin sehr zufrieden, es waren wieder mal unglaubliche sieben Tage. Es waren alle Top-Spieler dabei, nur bei den Mädchen haben Mira Antonitsch und Christina Wolfgruber gefehlt. Auch der Verlauf des Turniers ist sehr gut gewesen, es hat keine strittigen Situationen gegeben, und ich denke, auch mit uns waren alle zufrieden. Es war eine einmalige Woche.“ Dem stimmte auch Oberschiedsrichter Herbert Slawik zu, besonders was die Disziplin der Teilnehmer betrifft: „Ich hab das ja nicht das erste Mal gemacht, und ich beobachte eine sehr erfreuliche Entwicklung, dich sich so über die Jahre durchzieht. Ich bin der Überzeugung, dass die Kinder technisch besser werden, vom Tennis her durchaus mehr verstehen, aber sich auch aus der Sicht eines Oberschiedsrichters professioneller verhalten. Es gibt verschiedene Punkte, wo es früher Streitigkeiten gegeben hat, von den Betreuern, über die Eltern, bis hin zum Benehmen, aber das hat heuer alles ganz wunderbar geklappt.“ (Foto: tennisnet.com/ Manuel Wachta bzw. Turnierleitung)

 

Hier die aktuellen Ergebnisse der Burschen aus Wien: Qualifikation, Hauptbewerb, Doppel.

 

Hier die aktuellen Ergebnisse der Mädchen aus Wien: Qualifikation, Hauptbewerb, Doppel.

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