ÖMS U14: Schranz, Huber, 
Kraus und Pinkitz im Endspiel 

Auch am vorletzten Tag haben sich bei den Österreichischen U14-Hallenmeisterschaften in Wien die Favoriten durchgesetzt und den Einzug in die Mittwoch ab 12 Uhr stattfindenden Finalspiele geschafft.

Der topgesetzte Niederösterreicher Bernhard Schranz und der zwar ungesetzte, allerdings amtierende U12-Freiluftmeister Gabriel Huber (Tirol) bestreiten wie erwartet das Burschen-Finale. Schranz schlug den auf fünf gereihten Vorarlberger Gabriel Pfanner mit 6:4, 6:4 und ist immer noch ohne Satzverlust, Huber fertigte den achtgesetzten Salzburger Jakob Aichhorn mit 6:0, 6:2 ab.

Bei den Mädchen stehen sich die Nummer eins Anna Kraus (Oberösterreich), U12-Meisterin 2010, und die auf vier gereihte Vorarlbergerin Melanie Pinkitz im Endspiel gegenüber. Kraus hatte mit der Nummer drei Eva Nyikos aus dem Burgenland keine Probleme und siegte 6:2, 6:2, Pinkitz eliminierte die auf zwei gesetzte Wienerin Caroline Ilowska mit 6:3, 6:3. Beide haben bisher noch keinen Satz abgegeben.

„Huber ist seiner Favoritenrolle klar gerecht geworden“, meinte Turnierleiter Robert Heiss gegenüber tennisnet.com, „das war kein großes Match gegen Aichhorn, aber das war fast vorherzusehen. Das zweite Match zwischen Schranz und Pfanner war auf keinem allzu guten Niveau, beide waren sehr darauf bedacht, den Ball im Spiel zu halten.“ Pfanner vergab dabei in beiden Sätzen eine 4:2-Führung, im ersten hatte er bei dem Spielstand gar ein 40/15. „Er hat sich dann aber seinem Gegner angepasst, und gegen Schranz weiß man, dass man den Kürzeren zieht, wenn man nur von der Grundlinie mitspielt. Pfanner war sicher auch etwas platt von seinen harten Matches davor, das hat’s ausgemacht. Er hat nicht mehr das spielen können, was man gegen Schranz muss.“ Im Finale ist Huber zu favorisieren, eine klare Sache ist es aber nicht, denn Heiss weiß: „Bernie hat eine unangenehme Spielweise, gegen ihn tun sich viele schwer.“


Auch die Mädchen-Ergebnisse kamen nicht allzu überraschend: „Da haben im Prinzip die Favoritinnen gewonnen“, sagte Heiss. „beide haben durchaus überzeugt. Das Finale wird interessant, das dürfte eher relativ ausgeglichen werden, schätze ich.“ Nicht allzu begeisternd sei das bisher Gebotene bei den Titelkämpfen bei den Mädchen: „Keine Mira Antonitsch und keine Christina Wolfgruber ist dabei, die Qualität ist dadurch ein bisschen gehandicapt, dass die Top-Spielerinnen bei den Mädels heuer eben fehlen. Das Niveau ist allgemein nicht allzu berauschend gewesen“, findet Heiss ehrliche Worte. Doch auf die Goldwaage sei der Status Quo in diesem Alter freilich nicht zu legen: „Innerhalb von nur ein, zwei Jahren kann sich bei Spielern und Spielerinnen schließlich immer sehr viel ändern.“ (Text: MaWa)

 

Hier die aktuellen Ergebnisse der Burschen aus Wien: Qualifikation, Hauptbewerb, Doppel.

 

Hier die aktuellen Ergebnisse der Mädchen aus Wien: Qualifikation, Hauptbewerb, Doppel.

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