
Manuel Wachta berichtet live aus Wiener Neustadt
Mit dem klaren Sieg von Jürgen Melzer über Alex Bogomolov Jr. war der Davis Cup bereits zu Gunsten von Österreich entschieden. Obwohl der Rest des russischen Teams angeschlagen ist, kam Andreas Haider-Maurer im Anschluss doch noch zu seinem zweiten Einsatz vor dem heimischen Publikum nach dem Spiel gegen Bogomolov vom Vortag. Einen Sieg konnte er im „Dead Rubber“ allerdings diesmal nicht mehr landen, der Niederösterreicher musste sich Igor Kunitsyn hauchdünn 4:6, 6:4, 6:7 (4) geschlagen geben. Der Endstand des Weltgruppen-Länderkampfes ist damit 3:2 für Österreich, das nun vom 6. bis 8. April in Spanien spielt.
Viel an Anspannung war durch die vorangegangene Entscheidung bereits gewichen, und so gelang es Haider-Maurer bis Mitte des zweiten Satzes nicht, diese wieder zu finden. Nach Aufschlagverlusten zum 1:2 in beiden Sätzen lag der 24-Jährige bereits mit 4:6, 1:3 zurück, ehe er sich noch einmal aufbäumte, mit Breaks bei 2:3 und 5:4 einen dritten Satz erzwang. Dort hatte er zwar zwei Breakchancen, doch es ging ohne Aufschlagverlust ins Tiebreak. Da führte Haider-Maurer 2:1 mit Minibreak und 3:2, Kunitsyn hatte jedoch das bessere Ende – und sorgte damit noch für Ergebniskosmetik. (Foto: GEPA pictures/ Matthias Hauer)
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