
„Wir fahren nach Spanien nicht auf Urlaub, wir wollen gewinnen“, hatte Kapitän Clemens Trimmel nach dem 3:2 über Russland verkündet, mit dem Österreich das erste Viertelfinale im Davis Cup seit 1995 erreicht hat. Zu gewinnen wird nun aber wohl bedeutend schwieriger werden als ursprünglich angenommen, die Ausgangslage hat sich dieser Tage geändert. Denn Spaniens großes Aushängeschild Rafael Nadal wird den Länderkampf (6. bis 8. April) aller Voraussicht nach doch bestreiten und gegen das rot-weiß-rote Team antreten.
Onkel Toni: „‚Rafa’ soll spielen“
Über diese Informationen hatte tennisnet.com schon am Dienstag berichtet, nun ist das jedoch auch offiziell bestätigt. Nadals Onkel und Coach Toni hatte nämlich auf Golèmica IB3, einem Rundfunksender der Balearen, verkündet, „dass ‚Rafa’ spielen soll“, dieses Szenario sei nun sehr wahrscheinlich. Das Davis-Cup-Duell passe gut in den Turnierkalender des zehnfachen Grand-Slam-Siegers, zumal es sich für die Iberer um ein Heimspiel handle und es eine gute Vorbereitung aufs ATP-Masters-1000-Turnier in Monte Carlo darstelle.
Santiago de Compostela aus dem Rennen?
Nach dem Titelgewinn mit Spanien letzten Dezember hatte Nadal so wie der Weltranglisten-Fünfte David Ferrer zuerst betont, im Olympiajahr 2012 nicht Davis Cup spielen zu wollen. Diese Meinung hat sich nun also zumindest im Fall von Nadal offenbar geändert. Über den Austragungsort herrscht indes weiter Rätselraten. Wie tennisnet.com berichtet hatte, hat sich etwa Santiago de Compostela, die Hauptstadt von Galicien im Nordwesten des Landes, ins Spiel gebracht. Die Spieler haben jedoch anderes im Sinn. tennisnet.com erfuhr von Kapitän Alex Corretja: „Es gibt noch keine Entscheidung. Nur nördliche Städte haben ihr Interesse zum Ausdruck gebracht. Aber die Spieler wollen im Süden spielen, im Freien auf Sand.“
„Diese Puppen sind die Narren“
Bereits Anfang der Woche war Spaniens Davis-Cup-Team nach dem 5:0 gegen Kasachstan von König Juan Carlos I. im Palacio de la Zarzuela, seinem Wohnsitz am nordwestlichen Stadtrand von Madrid, empfangen worden. Rund 45 Minuten lang unterhielten sich der König und die Königin Sophia in entspannter Atmosphäre mit der siegreichen Mannschaft aus dem Vorjahr. Der damalige Captain Albert Costa erhielt vom Regenten eine kleinere Nachbildung des Siegespokals, der „hässlichsten Salatschüssel der Welt“. Sichtlich gut verstanden sich vor allem Nadal und der König. Ein Thema war auch die Parodie des französischen TV-Senders „Canal+ France“, die dem spanischen Spitzensport Doping unterstellt hatte. Juan Carlos sagte, in Anspielung darauf, „Diese Puppen sind die Narren“ – und bekräftigte damit zugleich seine Unterstützung für Nadal. Und hatte damit auch die Lacher auf seiner Seite…
Hier einige Videos rund um die Parodie von Canal+ France:
Nadals Stellungnahme zu diesem Thema:
(Recherche: aa; Text: MaWa; Foto: GEPA pictures)
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nadalfan
Realistisch gesehen ist jede Chance dahin!
Ben
Nichteinmal ein Monster Melzer in Überform kann Nadal auf seinem Lieblinsbelag gefährden und für Haider Maurer habe ich die Befürchtung dass ein Triple Bagle ein nicht zu unterschätzendes Szenario ist.
doppelfehler
Kleine Chance sehe ich nur wenn 2ter Spieler nicht Almagro ist.
Freue mich schon und hoffe,dass Nadal nicht vorher zu viele Kräfte lässt und wirklich spielt!
Rainbow311
nadalfan
nephilim
nephilim
moserroland
Fearsome Force
Fearsome Force
Nadal wird spielen, WENN er nicht in Indian Wells/Miami zu viele Kräfte kässt.
Also aus Österreichischer Sicht können wir nur hoffen, dass alles so läuft wie im Vorjahr und Nadal in beiden Turnieren ins Finale kommt uns sie beide gegen Djokovic verliert, dann es er nämlich sicher wieder "down".