
Zum ersten Mal seit 17 Jahren darf sich Österreichs Davis-Cup-Team rund um Jürgen Melzer nach dem 3:2-Sieg über Russland am Wochenende wieder für ein Weltgruppen-Viertelfinale (6. bis 8. April) vorbereiten. Das Planen kommt für den Gegner weitaus weniger unerwartet, handelt es sich doch um Titelverteidiger Spanien. Nur zwei Tage nach dem 5:0-Erfolg über Kasachstan gibt es bereits eine erste Bewerbung für die Ausrichtung des Länderkampfes gegen Österreich: Santiago de Compostela bemüht sich laut den Informationen der spanischen Sportzeitung „Marca“ um die Austragung.
Warme Kleidung gefragt
Gemäß weiteren Medienberichten ist aber noch nichts fix, Kapitän Alex Corretja und die Spieler müssen zuerst zu dieser Möglichkeit befragt werden. Fest steht: Will Spanien die Begegnung tatsächlich in Santiago de Compostela im Nordwesten des Landes und im Freien austragen, muss sich das ÖTV-Team doch auf eher kühle Temperaturen gefasst machen. Die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Galicien, die knapp 100.000 Einwohner zählt und das Ziel des Jakobswegs ist, verfügt über ein gemäßigtes Klima, im April werden über Tags im Schnitt Temperaturen von rund 16,5 Grad Celsius erreicht, in der Nacht rund 6,5 Grad.
Spielt Nadal doch gegen Österreich?
Bis zum 27. Februar hat Spaniens Verband Zeit, um aus den Bewerbern einen Austragungsort auszuwählen. „Wir werden aber schon vorher versuchen“, sagte ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl in einer Aussendung, „über interne Kanäle den Ort in Erfahrung zu bringen, um rechtzeitig eine Reise für österreichische Fans organisieren zu können.“ Die Mannschaft von Neo-Kapitän Clemens Trimmel kann auf jeden Fall locker und entspannt in den Länderkampf gehen, ist man doch klarer Außenseiter, auch obwohl David Ferrer heuer nicht für Spanien antreten will. Dass auch Rafael Nadal dies nicht tut, scheint indes nicht mehr ganz so sicher: Unbestätigten Informationen zufolge meinte sein Onkel und Trainer Toni Nadal am Montag, „es ist geplant“, dass der aktuelle Weltranglisten-Zweite gegen Österreich spielen wird.
2013 gute Chancen auf Setzung
Erfreuliche Neuigkeiten hat das am Montag neu erschienene Davis-Cup-Ranking fürs ÖTV-Team gehabt. Mit dem Auftaktsieg in der Weltgruppe hat sich die rot-weiß-rote Auswahl von Platz 16 auf Rang acht verbessert. Von den Nationen hinter Österreich steht keine weitere im Weltgruppen-Viertelfinale, auf den Neunten Kasachstan hat man bereits einen kleinen Polster. Damit sind die Chancen äußerst gut, auch bei einer Niederlage in Spanien im nächsten Jahr sogar gesetzt zu sein und damit in der ersten Runde den harten Brocken zu entgehen. (Text: MaWa; Foto: GEPA pictures/ Matthias Hauer)
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nadalfan
Raphael
doppelfehler
Youzny-Kunitsyn 6:0 6:7 6:0
Davydenko-Haase 6:2 7:5
Wenn sie unbedingt wollten,bzw.um jeden Preis hätten aufsteigen wollen hätten sie denke ich alle Hebel in Bewegung gesetzt,um im DC Einzel spielen zu können.Da kam ihnen Bogomolov,der auf sein DC Debut brannte gerade Recht
Bogomolov ist derzeit ein solider guter Einzelspieler der aber,wie hier schon geschrieben,aufgrund seines Debuts wohl die Hosen voll gehabt hat.
Aber selbst wenn wir gegen die u14 von Russland gewonnen hätten wäre das *piep*egal,weil wir uns durch den Aufstieg wenigstens ein bisschen den Ruf eines Fahrstuhlteams korrigieren konnten und nächstes Jahr wieder Weltgruppe spielen können was wichtig ist,um zumind.wieder einen kleinen Tennisboom auszulösen um Sonntags nicht wieder in einer halbleeren Halle spielen zu müssen!
oidafux
Wieder einmal "analysieren" selbsternannte Experten warum "wir" mit viel Glück gegen Russland gewonnen haben.
Vielleicht sollte man einige Tatsachen einfach als gegeben hinnehmen:
Die Aufstellung der Russen (wie kann man auf 3. Garnitur kommen?
31 Youzhny, Mikhail (RUS) 1,185
33 Bogomolov Jr., Alex (RUS) 1,123
49 Davydenko, Nikolay (RUS) 875
52 Tursunov, Dmitry (RUS) 858
79 Kunitsyn, Igor (RUS) 647
Wenn wer aus diesem Kreise verletzt ist, ist das ebenso Pech wie Melzers Verletzungen letztes Jahr.
Wer wie seine Punkte in der WRL gemacht hat (wenn´s lauter Futures waren - wie soll man dann auf über 1000 Punkte kommen?)
Egal, das Schlechtreden jeder Leistung ist offensichtlich tief im Herzen mancher verwurzelt und objektive Berichte werden tunlichst ignoriert.
Hier eine headline von der offiziellen DC - hp:
"Highlights: Austria 3-2 Russia
Austria reached the last eight for the first time since 1995 with victory over Russia in Wiener Neustadt, led by the impressive Jurgen Melzer"
Dass Spanien ein anderes Kaliber ist, war schon lange allen klar - ich erinnere an das "Wunschlos" vor der Auslosung zum Weltgruppenachtelfinale - Russland, weil man sich hier die größten Siegchancen erhoffte. qed
Raphael
Der überaus erfreuliche Sieg unserer Musterknaben wird nirgends bestritten, doch darf man sein Zustandekommen ohne Rotweißrotblindheit betrachten. Der Realist muss sich damit abfinden, ein Toxin zu sein, welches Weltfremde aus ihrem Wolkenkuckucksheim vertreibt.
Zu Bogomolov: Kaum einer wie er, der erbittert darum rang, in der DC-Mannschaft zu agieren, hatte bei seiner Bewährungsprobe die Hosen derart gestrichen voll. Nicht unwesentlich, wo und wie er seine ATP- Punkte gesammelt hat! Dass brave HandwerkerInnen hin und wieder gegen WeltklassespielerInnen gewinnen, ist eine statistische Norm, nichts weiter.
Sonst wäre unsere Bammer, kraft ihrer lupenreinen Bilanz gegen Serena Williams, mit Leichtigkeit die Weltbeste geworden.
Fearsome Force
nadalfan
Fearsome Force
Fearsome Force
Raphael
Nachdem das Feuerwerk verglüht, der Böllernebel verraucht, das Jubelgeschrei verhallt ist, darf man ernsthaft bilanzieren.
Wir haben die russische Mannschaft knapp, aber verdient niedergerungen, was zwei hervorragenden und einer ansprechenden Leistung unserer Matadoren, sowie einem obskuren Aufstellungspoker des russischen Teamchefs zu verdanken ist.
Alle „Wenn“ und einige darüber hinaus, sind aufgegangen.
Was ist dieser Sieg wert? Er sichert uns das Viertelfinale im Daviscup mit Spanien als Schmankerl. Schön und gut!
Unübersehbar, dass das Team Russlands ein Schatten der beiden Daviscupsieger von 2002 und 2006 war, und dass sich uns mit Bogomolov Junior (grüner Junge) ein Kanonenfutter, Futurespezialist und Animator zu den Spielen ihres Lebens von Melzer und AHM aufdrängte. Gegen den Arbeitsspieler Kunitsin rieb es sich bereits gehörig.
Bringen wir es auf den Punkt: Das Wunder von Wiener Neustadt basiert darauf, dass wir die DRITTE Garnitur Russlands vorgesetzt bekommen haben, was jede seriöse (realistische) Prognose über den Haufen warf.
Von daher konnten wir keinen weltbewegenden, sondern einen erwarteten Sieg verbuchen.
Wie unheilvoll die Russen gewesen wären, demonstrierte ein teilfitter Juschni, der drei Bremsklötze, den Teilzeitdoppelversager Dawidenko inklusive, aus der Halle schoss.
Gegen Spanien wird es sehr viel schwieriger, sogar mit Wundertüten: Da haben wir es nämlich mindestens mit deren ZWEITER Garnitur zu tun.
smichi
Was er bringt?
1. Nächstes Jahr - gesetzt und keine Relegation!
2. Der Mentale Faktor für Melzer und AHM.. was sowas ausmachen kann zeigt der Joker (beginn der Serie nach Davis cup Sieg)
Zu Spanien: auf jeden Fall Außenseiter.. dennoch sind alle Spieler für melzer in Reichweite - Doppel sowieso und vielleicht bringt der Andi mit einem guten Servicetag auch einen Spanier zum fallen... auf jeden Fall sind wir nicht Chancenlos...
Fearsome Force
Fearsome Force
nephilim