
Statt am 21. und 22. April um den Aufstieg in Weltgruppe II zu spielen, müssen Österreichs Fed-Cup-Damen auch im nächsten Jahr mit der Europa/Afrika-Zone I vorlieb nehmen. Nach dem erfreulichen Sieg in Gruppe A musste sich das Team von Jürgen Waber am Samstag im israelischen Eilat im Play-off dem Sieger der Gruppe C, Großbritannien, geschlagen geben. Die Entscheidung fiel dabei schon in den Einzel-Matches, sowohl als auch unterlagen beim Municipal Tennis Club in zwei Sätzen. Das Doppel kam daraufhin nicht mehr zur Austragung.
Mayr vergibt Führung
Unglücklich verlief aus heimischer Sicht vor allem das Match von Mayr-Achleitner. Die Tirolerin (WTA 96) führte gegen (WTA 88) bereits mit 4:2 und hatte Chancen aufs Doppelbreak, verlor den Satz aber noch mit 5:7 im Tiebreak und den zweiten mit 3:6. „Ein wahnsinnig enges Match bei ganz schwierigen Bedingungen! Sturm! Sturm! Sturm!“, meinte Mayr-Achleitner. Für sie war’s im Länderkampf heuer die erste Niederlage, sie hatte zuvor ihr Einzel gegen Estland und Einzel und Doppel gegen Bulgarien gewonnen.
Paszek verliert auch drittes Einzel
Paszek erging es anschließend nicht besser – im Gegenteil: Die Vorarlbergerin (WTA 48) lag gegen (WTA 57) rasch mit Satz und Break zurück, blieb jedoch im zweiten Durchgang stets dran. Ihr gelang noch das Rebreak zum 4:4, doch nach einem neuerlichen knappen Aufschlagverlust zum 4:5 servierte ihre Gegnerin über Einstand aus. Paszek hat damit alle ihre drei Einzel-Spiele in Eilat verloren, nur im Doppel gegen Estland hatte sie den entscheidenden Punkt zum Sieg beitragen können. (Text: MaWa; Foto: GEPA pictures/ Walter Luger)
Europa/Afrika-Zone, Gruppe I, Play-off
4. Februar 2012, Municipal Tennis Club, Eilat (Israel)
Österreich – Großbritannien 0:2
Patricia Mayr-Achleitner - Anne Keothavong 6:7 (5), 3:6
Tamira Paszek - Elena Baltacha 1:6, 4:6
Hier geht es zu den aktuellen Ergebnissen aus Israel.
nadalfan
Loben muss man die Mayr. Sie war eigentlich diejenige, die den Karren aus dem Dreck gezogen hat. Aber der Aufstieg ist weit weg, vor allem, weil wir keine verlässliche Nummer 1 haben.
Poelli
KarliKreuzer
Fearsome Force