Alexander Zverev: Neo-Coach David Ferrer "übertrifft alle Erwartungen"

Alexander Zverev hat sich im Vorfeld des ATP-Masters-1000-Events von Cincinnati äußerst positiv über seinen neuen Coach David Ferrer geäußert.

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 23.08.2020, 15:12 Uhr

Bislang scheint die Zusammenarbeit von Alexander Zverev und David Ferrer zu fruchten
Bislang scheint die Zusammenarbeit von Alexander Zverev und David Ferrer zu fruchten

Das Jahr 2020 darf man getrost als Achterbahnfahrt für Alexander Zverev bezeichnen. Nach einem mehr als missglückten Start in die Saison - mit teils inferioren Leistungen bei der Erstaustragung des ATP Cup - spielte der Deutsche bei den Australian Open groß auf, erreichte sein erstes Grand-Slam-Semifinale, in dem er sich schließlich Dominic Thiem geschlagen geben musste. 

Das war dann die letzte große Erfolgsmeldung, die es vonseiten Zverevs zu vermelden gab, nach einem enttäuschenden Zweitrundenaus in Acapulco ging es auch für den 23-Jährigen in die COVID-19-bedingte Wettkampfpause, in der der Deutsche nicht besonders an seinen Beliebtheitswerten arbeitete. Nach den skandalösen Auftritten am Rande der Adria Tour gab Zverev nämlich an, sich in Quarantäne zu begeben. Ein Versprechen, das der Weltranglisten-Siebente wenige Tage später in einem Club in Monaco brechen sollte. 

David Ferrer als Neo-Trainer

Eine Entschuldigung bleibt der Youngster seither schuldig, zumindest in sportlicher Sicht schreibt der 23-Jährige nun aber wieder deutlich positivere Schlagzeilen. Bei einem Exhibition-Auftritt beim Ultimate Tennis Showdown schnappte sich Zverev nämlich den Sieg - und gab am Rande dessen auch bekannt, seine Probezeit mit David Ferrer als Übungsleiter nun ausweiten zu wollen. 

Bei den ersten Auftritten nach der Wiederaufnahme der Tour wird der Spanier aber nicht in der Box Zverevs sitzen, die Reise in die USA, wo die Western & Southern Open und die US Open in diesen Tagen stattfinden, trat Ferrer nämlich nicht an. Stattdessen wird der als großer Kämpfer bekannte Ferrer erst bei den Sandplatzturnieren in Europa zu Team Zverev stoßen. 

Zverev: "Könnte nicht mehr verlangen"

Ein Zusammentreffen, das Zverev bereits herbeisehnt, scheint die Partnerschaft mit dem Spanier bislang doch durchaus fruchtbar zu verlaufen: "Er ist genau so, wie er auf dem Platz war. So ist er als Trainer. Ich könnte nicht mehr verlangen. Er übertrifft jede einzelne Erwartung, die ich an ihn als Trainer hatte", zitierte die ATP den Deutschen. "Unsere Persönlichkeiten sind sich sehr ähnlich, was man aufgrund unseres Spielstils und der Art, wie wir auf dem Platz sind, nicht vermuten würde."

Eine ganz besondere Facette, die Ferrer als Übungsleiter zu bieten hat, ist der Fakt, dass der Spanier noch als aktiver Spieler gegen Alexander Zverev angetreten ist: "Wir haben in unserer Karriere achtmal gegeneinander gespielt, er weiß also genau, was ich aus der Sicht eines Spielers verbessern muss", so der Weltranglisten-Siebente. Außerdem soll Ferrer äußerst klare Vorstellungen davon haben, was Zverev noch fehlt, um den Sprung an die absolute Weltspitze zu schaffen. 

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von Michael Rothschädl

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23.08.2020, 16:20 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.08.2020, 15:12 Uhr

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