Andre Agassi - Alles gut in Sachen Djokovic

Die elfmonatige Zusammenarbeit zwischen Andre Agassi und Novak Djokovic war nicht von großen Erfolgen geprägt. Der US-Amerikaner hat damit kein Problem.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 31.03.2021, 07:09 Uhr

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Andre Agassi und Novak Djokovic 2018 in Melbourne
© Getty Images
Andre Agassi und Novak Djokovic 2018 in Melbourne

Wenn Andre Agassi dieser Tage auf das ATP-Masters-1000-Turnier in Miami blickt, dann tut er dies sicherlich mit ein wenig Stolz: Sebastian Korda, mit dem Agassi und dessen Ehefrau Stefanie Graf vor wenigen Wochen trainiert haben, steht erstmals in seiner noch jungen Karriere im Viertelfinale eines 1000er-Events. Und darf sich dort mit Andrey Rublev messen.

Korda steht noch am Anfang seiner Karriere, Agassis Rat wird im Team des 20-Jährigen sicherlich noch gerne genommen. Die Situation bei Novak Djokovic war da im Frühjahr 2017 schon eine andere: Der Serbe hatte zu diesem Zeitpunkt alle großen Titel bereits mindestens einmal gewonnen, Agassi gesellte sich zum Team Djokovic, als der Serbe gerade mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Es sollte keine allzu fruchtbare Zusammenarbeit werden.

Djokovic und Agassi anderer Meinung

„Ich hatte den Wunsch zu helfen“, erklärte Agassi in einem Interview mit dem US-amerikanischen TV-Sender CNBC-TV18. Die Gründe dafür wären gewesen, dass er, Agassi, dachte, es wäre das beste für den Tennissport, wenn es jemand gelänge, das Optimum aus Djokovic herauszuholen.

„Mein Ziel ist es, Dir zu helfen. Aber wenn ich Dir im Weg stehe oder Deinen Prozess unterbreche oder störe, dann ist es das Beste, wenn ich aus dem Weg gehe“, so der achtmalige Major-Sieger weiter. Der zu einigen Entscheidungen, die Djokovic traf, eine andere Meinung hatte. „Es gab viel zu viele Situationen, in denen wir uns darüber einig waren, dass wir uns nicht einig waren. Und auch das ist in Ordnung.“ Es gäbe keine Animositäten in Richtung des Weltranglisten-Ersten.

Nach Djokovic hatte sich Andre Agassi für eine kurze Zeit lang auch Grigor Dimitrov als Berater zugewandt. War allerdings nicht mit dem Bulgaren auf Tour gegangen - und fehlte auch bei dessen Halbfinal-Einzug bei den US Open 2019.

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von Jens Huiber

Mittwoch
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zuletzt bearbeitet: 31.03.2021, 07:09 Uhr

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