Selbstbewusstsein, made in Neuseeland

Der Turnierdirektor der ASB Classics sieht sein Turnier auf der Überholspur.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 04.12.2016, 00:00 Uhr

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - AUGUST 14: Juan Martin Del Potro of Argentina reacts during the men's singles gold medal match against Andy Murray of Great Britain on Day 9 of the Rio 2016 Olympic Games at the Olympic Tennis Centre on August 14, 2016 in Ri...

Die Reise-Service-Seite "Tripadvisor" listet als allergrößte Attraktion in ihren Top-Ten-Sehenswürdigkeiten im neuseeländischen Auckland einen Ausflug zur Tiritiri Matangi Insel auf. Auf den Rängen zwei bis zehn ist viel beachtenswerte Architektur und Naturschönheiten auf, ja, diese Liste hat bis zu Position 30 viel zu bieten, nur eines nicht: Die ASB Classics, das WTA- und ATP-Turnier, das mittlerweile schon traditionell das Tennisjahr eröffnet. Karl Budge, Direktor der Veranstaltung, kann dies nicht gefallen.

Eines muss man dem guten Mann in jedem Fall zugestehen: Mit der Verpflichtung von Serena Williams ist ihm ein Coup gelungen, um den ihn andere Veranstalter beneiden. Sollte dies irgend jemand in der Tennisszene nicht aufgefallen sein, Karl Budge macht es keine Umstände, noch einmal darauf hinzuweisen. "Wir sind im Moment wahrscheinlich das Gesprächsthema in der Tenniswelt", sagte Budge. "Mit Auckland als Spitzenreiter mindestens im Damentennis und zu sehen, und das schon seit einiger Zeit, dass die besten Spieler es vorziehen, trotz anderswo höherer Preisgelder nach Auckland zu kommen - das ermutigt uns. Hoffentlich dauert dies lange an."

"Delpo" als Attraktion

Neben Serena Williams hat auch Schwester Venus für den Auftakt in Neuseeland genannt, Caroline Wozniacki und Ana Ivanovic sollen ebenfalls am Start sein. Bei den Herren fehlen objektiv betrachtet die ganz großen Namen, nicht allerdings für Turnierdirektor Budge. "Ich glaube, wir haben mit Juan Martin del Potro einen der "Großen Vier" dieses Jahr. Ich denke, del Potro ist im Moment mitten unter den absoluten Top-Spielern. Und das zeigt mir, dass wir die größten und besten Spieler an den Start bringen können, nur eine Woche vor einem Grand Slam."

von Jens Huiber

Sonntag
04.12.2016, 00:00 Uhr