ATP Cup: Alexander Zverev und das kanadische Deja-Vu

Zum dritten Mal in Folge ist das deutsche Team beim ATP Cup in eine Gruppe mit Kanada gelost worden. Zur Abwechslung bekommt es Alexander Zverev diesmal aber nicht mit Denis Shapovalov zu tun.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 07.12.2021, 19:09 Uhr

Alexander Zverev und Co. dürfen mal wieder gegen Kanada ran
© Getty Images
Alexander Zverev und Co. dürfen mal wieder gegen Kanada ran

Die Spannung im deutschen Team vor der Auslosung für den ATP Cup 2021 mag sich in Grenzen gehalten haben, denn eines war irgendwie von vornherein klar: Es wird auch in der dritten Auflage gegen Kanada gehen. Dass im Rest der Gruppe C mit Großbritannien und den USA ebenfalls Englisch gesprochen wird, wird eher nebenbei zur Kenntnis genommen. Wobei gegen die Briten die Erinnerungen noch frisch und vor allem gut sind: Vergangenen Dienstag in Innsbruck sicherte sich Deutschland mit einem 2:1-Erfolg den Einzug in das Davis-Cup-Halbfinale, in dem dann gegen Russland Schluss war.

Da ging allerdings Jan-Lennard Struff voran, der beim ATP Cup, der am 01. Januar 2022 in Sydney beginnt, wieder in das zweite Glied hinter Alexander Zverev zurücktreten wird. der Olympiasieger von Tokio boykottiert den neuen Davis-Cup-Modus bekanntermaßen, für den ATP Cup rafft sich Zverev dagegen gerne auf. Und nun eben zum dritten Mal in Folge gegen Kanada, auch wenn der Einzelgegner von Zverev diesmal nicht Denis Shapovalov heißen wird. Gegen den Linkshänder verlor Zverev 2020, revanchierte sich Anfang 2021. Nun soll es gegen Félix Auger-Aliassime gehen, der in den ATP-Charts vor Shapovalov liegt.

Zverev und Struff mit guten Bilanzen

Das Vergnügen, sich mit Shapovalov auseinander zu setzen, liegt dann bei Jan-Lennard Struff. Und die deutsche Nummer zwei verspürt im Grunde fast immer Freude, wenn es gegen Shapo geht: Die Bilanz weist fünf Siege für Struff und nur zwei für den Kanadier aus. Zverev führt gegen Auger-Aliassime im Head-to-Head übrigens mit 4:1. Die einzige Niederlage passierte in diesem Jahr im Achtelfinale von Wimbledon.

Sollte es gegen die Kanadier dennoch zu einer Entscheidung im Doppel kommen, dann hat Deutschland mit Kevin Krawietz und Tim Pütz beste Karten. Die beiden haben im Davis Cup brilliert, sind im traditionsreichsten Mannschaftswettbewerb jeweils noch ungeschlagen. Überraschend an dieser Stelle ist höchstens, dass Krawietz nicht mit Andreas Mies in die Bütt geht. So wie er es für den Rest der Saison 2022 plant. Aber Pütz und Krawietz haben bei Olympia offenbar so viel Gefallen aneinander gefunden, dass sie die Tage von Sydney einfach auch noch mitnehmen.

2021 hatte das deutsche Team Kanada in der Vorrunde mit 2:1 besiegt, war als Gruppensieger im Halbfinale aber an Russland gescheitert. Bei der Premiere 2020 hatten die Kanadier die Nase mit 2:1 vorne - weil Denis Shapovalov und Félix Auger-Aliassime das Doppel gegen Krawietz und Mies knapp gewannen.

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