Überraschungsmann Sebastian Ofner im Qualifikationsfinale ausgeschieden

Für die rot-weiß-rote Zukunftshoffnung gibt's in Wien in der zweiten und letzten Runde der Vorausscheidung nichts zu holen.

von Manuel Wachta
zuletzt bearbeitet: 23.10.2016, 00:00 Uhr

Sebastian Ofner

Mit dem 6:4, 7:6 (6) zum Beginn gegen den zweitgesetzten Spanier Inigo Cervantes (ATP 80) hatte er bei seiner Premiere auf der ATP-Tour und einem ersten Kräftemessen mit einem Top-100-Spieler überhaupt für eine gewaltige Überraschung gesorgt. Aber mit der daraufhin etwas erhofften Hauptfeld-Teilnahme ist es für Sebastian Ofner klar nichts geworden, der 20-Jährige ist bei den Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle, am Sonntag am frühen Nachmittag, im Qualifikationsfinale nun gescheitert. Der Steirer (ATP 374) musste sich beim ATP-World-Tour-500-Hartplatzturnier dem siebtgelisteten Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 98), der in Runde eins bereits Dennis Novak (ATP 247) mit 6:3, 6:7 (5), 6:4 eliminiert hatte, nach nur 46 Minuten Spielzeit mit 1:6, 2:6 geschlagen geben. Trotzdem nimmt Ofner 2220 Euro Preisgeld - sein bislang größter Verdienst - und zehn ATP-Zähler mit, durch welche er sich im Ranking voraussichtlich erstmals knapp unter die Top 350 verbessern wird. Und ebenso die Gewissheit aus seinem ersten Auftritt, auch mit den ATP-Profis an einem guten Tag jetzt schon mithalten und sie im Idealfall auch schlagen zu können.

von Manuel Wachta

Sonntag
23.10.2016, 00:00 Uhr