Pascal Brunner exklusiv – „Ich bin weit weg von 100 Prozent“

Österreichs derzeitige Nummer acht im tennisnet.com-Kurzinterview nach dem Auftritt in der Kitzbühel-Qualifikation.

von Manuel Wachta
zuletzt bearbeitet: 17.07.2016, 00:00 Uhr

Pascal Brunner

Das vierte Mal nach der Wiener Stadthalle 2012, Vina del Mar 2014 (jeweils Erstrunden-Aus) und den Generali Open Kitzbühel 2015 (Zweitrunden-Niederlage) hat sich Pascal Brunner am Samstag am selben Ort wie im vergangenen Jahr in einer ATP-Vorausscheidung probiert. Der 27 Jahre alte Niederösterreicher (ATP 430) hielt beim ATP-World-Tour-250-Sandplatzturnier in Tirol beim 3:6, 2:6 gegen den viertgesetzten französischen Linkshänder Kenny de Schepper (ATP 159) zunächst gut mit, ehe er ab 3:3 dann doch sieben Games in Folge und wenig später auch die Partie verlor, in die Brunner aber auch nicht fit gegangen war. Der Mödlinger hier im tennisnet.com-Kurzinterview nach seinem Auftritt in Kitzbühel.

Wie war es für dich, mal wieder in eine ATP-Qualifikation hineinzuschauen?

Pascal Brunner: Ganz etwas Neues ist das jetzt eh nicht mehr. Allzu viele Matches habe ich in den letzten drei Monaten nicht gespielt, leider. Von dem her war jetzt nicht unbedingt viel zu erwarten. Aber ich habe mein Bestes gegeben, und leider hat nicht mehr herausgeschaut.

Bis 3:4 warst du gegen de Schepper, der immerhin bereits die Nummer 62 der Welt war, sehr gut dabei.

Ja, ich denke, bis dahin war's auch ganz in Ordnung. Er war sicher noch nicht ganz im Match. Ich habe so meine Chancen gehabt, habe dann bei 3:4 mit neuen Bällen ein Break bekommen, das eigentlich richtig deppert war. Und dann hat er vorneweg gespielt. Bei seinem Aufschlag weiß man ja, dass der bei ihm sehr stark ist, und damit habe ich mir sehr schwer getan.

Du hast deine derzeit fehlende Matchpraxis schon angesprochen. Worin liegt diese denn begründet?

Ich habe mich in Tunesien (beim Finaleinzug bei einem ITF-Future in Hammamet im April; Anmerkung) leider an der Ferse verletzt. Das ist ziemlich langwierig, das hat mich jetzt eigentlich drei Monate außer Gefecht gesetzt. Von dem her war nicht viel Training möglich, ich habe mich nicht voll vorbereiten können.

Was ist das genaue Problem mit der Ferse?

Da gehen die Meinungen der Ärzte auseinander. Es sind halt Entzündungen am Sehnenansatz. Das macht leider immer noch Probleme, ich bin weit weg von 100 Prozent.

von Manuel Wachta

Sonntag
17.07.2016, 00:00 Uhr