Gleiches Preisgeld? Gerne. Dieselben Bälle? Nein, danke!

Andy Murray steht in seinem Auftaktmatch in Miami einem ungewöhnlichen Problem gegenüber.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 27.03.2016, 00:00 Uhr

KEY BISCAYNE, FL - MARCH 26: Andy Murray of Great Brittain plays a match against Denis Istomin of Uzbekistan during Day 6 of the Miami Open presented by Itau at Crandon Park Tennis Center on March 26, 2016 in Key Biscayne, Florida. (Photo by Mike E...

Niemand unter den Top-Spielern auf der ATP-Tour setzt sich mehr für die Gleichberechtigung der Damen ein wie Andy Murray. Nicht zuletzt durch die, nach Babypause, fortgesetzte Arbeit mit Amélie Mauresmo als Betreuerin, aber auch hinsichtlich der Höhe der Preisgelder bei kombinierten Veranstaltungen. Wie eben jener in Miami, wo sich Murray mit dem Usbeken Denis Istomin auseinandersetzen musste. Und das mit ungewohntem Spielgerät. Denn wie aus dem Nichts hatte sich ein Ball der WTA-Tour unter jene der Herren-Partie gemischt. Nicht zur Freude des schottischen Olympiasiegers, wie er Stuhlschiedsrichter Mohamed

Im Nachgang erklärte Murray, warum er mit den falschen Bällen ein Problem hatte. "Es ist schon störend, weil ich gerade zuvor zwei Bälle lang ins Aus geschlagen habe", so die Nummer zwei der Welt. "Ich habe nicht gewusst, ob das einer der Bälle war, den ich während der zwei Punkte davor benutzt habe. Die Bälle für die Frauen unterscheiden sich sehr von denen der Männer. Die sind viel schneller, kleiner, lebendiger. Und, wenn man bei Breakball gegen sich serviert, möchte man keinen komplett anderen Ball benutzen." Am Ende haben die Bälle allerdings keinen Unterschied gemacht - Murray setzte sich gegen Istomin mit 6:3 und 7:5 durch.

von Jens Huiber

Sonntag
27.03.2016, 00:00 Uhr