ATP München: Basilashvili, Struff, Zverev, Krawietz - Bilanz einer guten Woche

Ja, die Zuschauer wurden schmerzlich vermisst beim ATP-Tour-250-Turnier in München. Ansonsten war die Veranstaltung aber wieder eine Freude für Spieler und alle am Geschehen Beteiligten.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 02.05.2021, 22:01 Uhr

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Nikoloz Basilahsvili hat in München zugeschlagen
© Getty Images
Nikoloz Basilahsvili hat in München zugeschlagen

Und also hat Nikoloz Basilashvili in München seinen zweiten Turniersieg des Jahres geholt. Die Begleitumstände waren nicht ganz so spektakulär wie bei Titel eins in Doha - schließlich musste Basilashvili dort auf dem Weg zum Siegerpokal Roger Federer aus dem Weg räumen, der Georgier zeigte sich nach seinem Triumph beim MTTC Iphitos dennoch extrem zufrieden. Das Siegerauto werde er nach Georgien verschiffen lassen. Und ja, es täte ihm für seinen Finalgegner Jan-Lennard Struff ein wenig leid, dass der die Anlage nicht in einem neuen BMW verlassen durfte.

Struff darf sich indes auch zu den Gewinnern der Woche zählen. Endlich hat es mit dem ersten Endspiel auf der ATP-Tour geklappt, auf dem Weg dorthin war die Partie gegen Filip Krajinovic im Viertelfinale der Knackpunkt. Struff ist immer aggressiv geblieben, die Verhältnisse im Endspiel sind eher seinem Gegner als dem Warsteiner entgegengekommen. Struff stand natürlich nicht an, Basilashvili herzlich zu dessen insgesamt fünften Turniersieg zu gratulieren.

Zverev konnte sich auf den Sport konzentrieren

Nicht ist es für Alexander Zverev mit dem dritten Titel in München geworden. Die Viertelfinal-Niederlage gegen Ilya Ivashka war vermeidbar, bei der Analyse der Partie wird die deutsche Nummer eins nicht nur über 14 Doppelfehler stolpern, sondern auch über den Umstand, dass er in den entscheidenden Phasen wieder einmal zu passiv gespielt hat. Im ersten Satz ging das für Zverev im Tiebreak noch gut, Ivashka half am Ende mit zwei leichten Fehlern aus.

Andererseits hat Zverev eine ganze Woche lang gut trainiert, konnte sich ganz auf die sportlichen Aufgaben konzentrieren: Autogrammstunden kamen naturgemäß nicht zustande, Selfie-Wünsche höchstens von den Ballkindern. Die aber im Grunde die Abstandsgebote rigoros einhielten.

Die Anlage hat sich in diesem Jahr ein wenig anders präsentiert, Zelte für die Gastronomie wurden nicht aufgebaut. Das hat dem Flair des wunderbaren Tennisclubs nicht geschadet, die Laune unter den Profispielern war ausgezeichnet. Gut, das ist sie in der bayerischen Landeshauptstadt auch in „normalen“ Jahren.

Krawietz schafft den Heimsieg

Schön schließlich noch, dass es in persona Kevin Krawietz auch mit einem Heimsieg geklappt hat. Der Lokalmatador trat in München mit Wesley Koolhof an, ging als Favorit in das 250er-Event und holte am Sonntag unter schwierigen Bedingungen den Titel. Das Da Capo ist sicherlich für 2022 geplant. Dann wieder mit dem regulären Partner Andreas Mies. Und vor Publikum.   

Was auch für die Hauptattraktion der letzten Jahre gilt: Alexander Zverev kündigte sein Kommen auch für die nächsten Ausgaben der BMW Open an.

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von Jens Huiber

Montag
03.05.2021, 11:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 02.05.2021, 22:01 Uhr

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