Andy Murray – Vaterzeit besiegt

Der Titel in Rom ist der erste seit der Geburt von Töchterchen Sofia Olivia.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.05.2016, 07:09 Uhr

ROME, ITALY - MAY 15: Andy Murray of Great Britain pictured during a press conference after winning the Internazionali BNL d'Italia 2016 Final against Novak Djokovic of Serbia with the trophy during the Mens Singles Final during day eight of The Int...

Nein,Andy Murrayhat nicht das Gefühl gehabt, sich auf einer langen Durststrecke zu befinden. „Ich habe erst vier Turniere seit ihrer Geburt gespielt, es ist also nicht so, als ob ich eine sehr lange Zeit auf einen Erfolg gewartet hätte“, erklärte der Schotte nach seinem Finalsieg bei den Italian Open. „Aber es ist natürlich toll. Ich habe mir darüber zwar nicht allzu viele Gedanken gemacht, aber natürlich war das eine große Veränderung in meinem Leben.“ Entgegen dem Spruch, wonach Vaterzeit im Sport unbesiegt ist, dass also Väter schwerer zu Erfolgen kommen können, kann Murray also doch sportliche Highlights setzen.

„Ich glaube, dass es einen positiven Effekt auf meine weitere Karriere haben wird, eine zusätzliche Motivation, noch etwas mehr, für das es sich lohnt, zu spielen“, fuhr der Olympiasieger von 2012 fort. Vor dem Match gegenNovak Djokovichabe er noch einen Blick auf ein Foto seiner Tochter, die am 7. Februar geboren worden war, geworfen. „Das ist es auch, wofür ich im Moment spiele. Und in ein paar Jahren kann sie hoffentlich stolz darauf sein, was ich erreicht habe.“ Djokovic selbst kennt sich mit den familiären Aspekten des Profitennis bestens aus: Sohn Stefan feiert im Herbst seinen zweiten Geburtstag. „Als junger Vater weiß ich, wie viel es einem bedeutet, dass man ein paar Tage alleine mit der Familie verbringen kann, wenn diese unterwegs ist.“

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16.05.2016, 07:09 Uhr