Andy Murray fordert offenen Umgang mit Doping im Tennis

Bei diesem Thema kennt die neue Nummer eins der Welt kein Pardon.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 05.11.2016, 16:55 Uhr

PARIS, FRANCE - NOVEMBER 03: Andy Murray of Great Britain looks on during his Mens Singles third round match against Lucas Pouille of France on day four of the BNP Paribas Masters at Palais Omnisports de Bercy on November 3, 2016 in Paris, France. (...

Andy Murray hat einen offeneren Umgang mit dem Thema Doping im Tennis gefordert. "Wenn etwas passiert und es ein Problem gibt, sollte man es nicht unterdrücken. Wenn jemand betrügt, sollte man das benennen", sagte der 29-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". Nach Meinung des dreimaligen Grand-Slam-Gewinners wäre es "naiv" anzunehmen, dass der Tennissport sauber sei.

Der Brite forderte ein härteres Durchgreifen bei Dopingsündern, auch bei einem Erstvergehen. "Wenn jemand betrügt, muss er bestraft werden. Man darf sich nicht damit herausreden, ‚ach, es war doch nur einmal!'", so der dreifache Grand-Slam- und zweifache Olympiasieger.

Immer wieder prominente Dopingfälle

Im Tennis hat es schon zahlreiche prominente Dopingfälle gegeben, bekannteste Beispiele sind der Schwede Mats Wilander und die Schweizerin Martina Hingis (beide Kokain). Anfang des Jahres wurde auch die Russin Maria Sharapova der Einnahme von Meldonium überführt. Sie ist noch bis kommenden April gesperrt.

Murray hat am Samstagnachmittag den erstmaligen Sprung an die Spitze der Weltrangliste fixiert . Der Schotte zog beim ATP-Masters-1000-Hartplatz-Hallenturnier in Paris-Bercy durch die Aufgabe des Kanadiers Milos Raonic kampflos ins Finale ein und übernahm damit die Führung im Ranking vom Serben Novak Djokovic .

von tennisnet.com

Samstag
05.11.2016, 16:55 Uhr