Nimmermüder Novak Djokovic hat schon die nächsten Ziele vor Augen

Der serbische Branchenprimus kann sich auch vorstellen, den Grand-Slam-Titel-Rekord von Roger Federer anzugreifen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 05.04.2016, 13:01 Uhr

KEY BISCAYNE, FL - APRIL 03: Novak Djokovic of Serbia celebrates his win over Kei Nishikori of Japan during the final on Day 14 of the Miami Open presented by Itau at Crandon Park Tennis Center on April 3, 2016 in Key Biscayne, Florida. (Photo by M...

Er ist der Mann der Superlative und pulverisiert gerade einen Rekord nach dem anderen.Novak Djokovicgewann am Sonntag seinensechsten Titel beim ATP-Masters-1000-Turnier in Miamiund sammelte damit einige beeindruckende Bestleistungen ein. Mit 28 Titeln bei Masters-1000-Turnieren ist er nun alleiniger Rekordhalter vorRafael Nadalin dieser Kategorie.Zudem zog Djokovic in der ewigen Geldrangliste an Roger Federer vorbei.Bei den anstehenden French Open könnte der 28-Jährige sogar zum 100-Millionen-Dollar-Mann avancieren. Momentan hält der Serbe bei knapp 98,2 Millionen US-Dollar Preisgeld.

Spielen für die Tennis-Geschichtsbücher

Einmal auf den Geschmack gekommen, hat Djokovic noch lange nicht genug von der Jagd auf neue Rekorde. Nach oben gibt es demnach keine Grenzen. „Deinen Namen in den Tennis-Geschichtsbüchern lesen zu können, hat mich zuletzt enorm angespornt. Es ist ein unglaubliches Privileg“, sagte der Weltranglisten-Erste nach seinem Triumph in Miami. „Es gibt dir nochmals einen Motivationsschub, vor jedem Turnier, vor jedem Match.“ Auch Roger Federers Bestmarke von 17 Grand-Slam-Titeln scheint keine Utopie mehr zu sein für den ehrgeizigen Dominator. „Rogers Rekord ist in meinem Hinterkopf“, gibt Djokovic zu. „Aber es ist nicht mein Hauptantrieb. Wenn es so wäre, könnte mich das ablenken und in entscheidenden Momenten mehr irritieren als helfen.“

Aktuell hält der Serbe bei elf „Major“-Titeln und muss noch sechs weitere Grand-Slam-Pokale einsammeln, um mit Federer gleichzuziehen. Bei den French Open will Djokovic aber zunächst einmal seinen ersten Coup landen. Um perfekt vorbereitet in Roland Garros an den Start zu gehen, plant er in Monte Carlo, Madrid und Rom anzutreten. Auf einen müden „Djoker“ kann die Konkurrenz nach seinem vierten „Sunshine Double“ in Indian Wells und Miami wohl nicht hoffen: „Ich fühle mich überhaupt nicht erschöpft und denke, dass mir der Wechsel auf Sand gut gelingen wird.“

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Dienstag
05.04.2016, 13:01 Uhr