Roberto Bautista Agut – „Moskau zu spielen, war falsch”

Der Spanier ist in London als Ersatzspieler in Warteposition.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 13.11.2016, 21:57 Uhr

SHANGHAI, CHINA - OCTOBER 16: Roberto Bautista Agut of Spain reacts after losing the point against Andy Murray of Great Britain during men's singles final match on day eight of Shanghai Rolex Masters at Qi Zhong Tennis Centre on October 16, 2016 in ...

Roberto Bautista Agut ist den deutschen Tennisfreunden als eher ruhiger Vertreter seiner Zunft bekannt. In München schlägt der Spanier im Auftrag des Co-Titelsponsors auf (der geplante Auftritt 2016 ist kurzfristig entfallen, 2015 erreichte "RBA" beim MTTC Iphitos das Halbfinale), und das, obwohl mit Madrid ein aus seiner Sicht womöglich wichtigeres Turnier, weil heimatliches Turnier unmittelbar an die BMW Open anschließt. Zwei Events hat Bautista Agut 2016 gewonnen, früh im Jahr in Auckland und in Sofia. Das spielerische Highlight mag indes der Erfolg gegen Novak Djokovic im Halbfinale des ATP-Masters-1000-Turniers in Shanghai gewesen sein, im Endspiel gegen Andy Murray gab es für den 28-Jährigen aus Castellón de la Plana dann nichts zu holen.

Im Moment genießt Roberto Bautista Agut den Luxus, jeden Tag mit den besten Spielern der Welt trainieren zu dürfen. Bei einer besseren Turnierplanung hätte es womöglich sogar zu einem "regulären" Startplatz in der O2-Arena gereicht. "Das Jahr war sehr intensiv, hart", erklärte Bautista Agut gegenüber "Estrella Digital". "Moskau zu spielen, war falsch. Ich hätte eine Pause machen sollen, nach Hause fahren, die Batterien aufladen. Dann wäre die Saison vielleicht anders zu Ende gegangen. Ich habe weitergespielt, weil ich dachte, dass ich dafür stark genug wäre. Aber damit hatte ich Unrecht."

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von tennisnet.com

Sonntag
13.11.2016, 21:57 Uhr