Tim Henman glaubt an das Momentum auf Asche

Eben dort hätte sich Andy Murray den Schwung für die zweite Jahreshäfte geholt.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 06.12.2016, 00:00 Uhr

LONDON, ENGLAND - DECEMBER 02: Tim Henman of Great Britain hits a forehand during his match against Greg Rusedski of Great Britain during day three of the Champions Tennis at the Royal Albert Hall on December 2, 2016 in London, England. (Photo by D...

Die Fans von Andy Murray, zumal die britischen, können ihrem Idol viel Gutes nachsagen. Den Titel des elegantesten Spielers der letzten Jahre hat auf der Insel aber wohl Tim Henman sicher. Jener Henman, der wie kaum ein anderer Profi nachvollziehen kann, was Murray bis zum Gewinn seines ersten Wimbledon-Titels 2013 durchmachen musste. Dreieinhalb Jahre später hat der Schotte einen zweiten Triumph an der Church Road drangehängt, steht an Position eins der Weltrangliste - und erfreut damit Tim Henman, der sich derzeit auf der Champions Tour in der Royal Albert Hall in London versucht.

Und der Murray noch viel zutraut. "Ich glaube, er kann noch mehrere Grand-Slam-Titel gewinnen, nicht nur einen", erklärte Henman. "Er befindet sich gerade in einem großartigen mentalen und körperlichen Zustand." Den Grund dafür sieht der mittlerweile 42-jährige Henman auch in den erfolgen auf Asche. "Als Andy so gut auf Sand gespielt hat, mit dem Triumph in Rom und dem Finale von Roland Garros, das hat im das Selbstvertrauen gegeben, auf anderen Belägen mindestens gleich gut zu spielen, und noch besser."

von Jens Huiber

Dienstag
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