Toni Nadal – Gute Prognose für Rafa, keine gute für Andy und Roger

Der Trainer von Rafael Nadal spricht bereits von einem zehnten French-Open-Titel seines Neffen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 21.11.2016, 10:13 Uhr

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - AUGUST 03: (L-R) Toni Nadal and Rafael Nadal of Spain chat during a practice session ahead of the Rio 2016 Olympic Games at the Olympic Tennis Centre on August 3, 2016 in Rio de Janeiro, Brazil. (Photo by Clive Brunskill/Ge...

Erstmals seit 2002 fanden die ATP World Tour Finals in London weder mit Roger Federer noch mit Rafael Nadal statt. Zwar war der 30-jährige Spanier für das Saisonfinale qualifiziert, dennoch entschied er sich, nach dem Turnier in Shanghai seine Saison zu beenden. Nadal ist als Meister im Tiefstapeln bekannt, und auch sein Trainer und Onkel Toni Nadal stimmt immer wieder den gleichen Ton an. Gegenüber dem mallorquinischen Fernsehen zeigte sich Toni Nadal nun angriffslustig und erwartet für das Jahr 2017 neue Großtaten von seinem Neffen.

"Wir werden besten Rafa sehen im nächsten Jahr. Es wird großartig. Ich bin zuversichtliche, dass es mit dem zehnten Paris-Titel klappen kann", erklärte Nadal. Weniger gute Prognosen gab er für Andy Murray und Roger Federer ab. "Es freut mich, dass er es so weit geschafft hat. Aber ich denke, Djokovic ist etwas besser. Nach den Erfolgen brauchte Djokovics Kopf Erholung. Ich bin sicher, dass er im nächsten Jahr wieder der Stärkste ist", meint Nadal über die Nummer eins. Mit einem wiedererstarkten Federer rechnet er nicht zwingend. "Ich denke, er wird sich erholen, aber für ihn wird es schwierig, noch einmal ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen, weil dort über drei Gewinnsätze gespielt wird. Allerdings war Federer im letzten Jahr in Wimbledon nahe dran."

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21.11.2016, 10:13 Uhr