Wenn die Profis auf Autopilot schalten

Todd Woodbridge über die letzten Monate eines Tennisjahres.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 09.10.2016, 17:31 Uhr

BRISBANE, AUSTRALIA - MAY 11: Todd Woodbridge poses during the Australian Launch of the Longines Future Tennis Aces Tournament at Queensland Tennis Centre on May 11, 2016 in Brisbane, Australia. (Photo by Chris Hyde/Getty Images)

Wer 83 Titel im Doppel gewinnt, dessen Erfolge im Einzel laufen Gefahr unterzugehen: Dabei hatTodd Woodbridgeauch ohne die andere Hälfte der legendären „Woodies", Mark Woodforde, ansehnlich auf der ATP-Tour gewirkt. Delray Beach 1995, Adelaide zwei Jahre später, unter anderem diese Turnier-Triumphe haben Woodbridge bis auf Position 19 in der Weltrangliste gebracht. Im Doppel dagegen - da durften die „Woodies“ als Branchenbeste firmieren.

Aber selbst für die Doppelspieler werden im Oktober die Tage kürzer. Und die Beine schwerer, wie Woodbridge in einem Blog auf dem Portaltennismash.combeschreibt. „Zu dieser Zeit schalten viele Spieler nur ncoh auf Autopilot“, erklärt der Australier. „Ich habe das selbst erlebt. Ich bin gegen eine Mauer gerannt, und man denkt, dass man noch so viel zu erledigen hat und dabei bleiben muss.“ Die gute Nachricht: Dieses Gefühl zöge sich durch die gesamte Spielerkabine.

Selbstvertrauen für das nächste Jahr

Dennoch böten gerade die letzten großen Veranstaltungen des Jahres auch gute Chancen für jene Profis, bei denen die erste Saisonhälfte nicht nach Wunsch verlaufen ist. „Von jetzt bis Ende November eröffnen sich große Möglichkeiten für Spieler auf der Comeback-Spur - wieGrigor Dimitrovoder sogarRafael Nadal- in Asien oder den Hallenturnieren Matches zu gewinnen. Diese Siege würden nicht nur beim Ranking, sondern auch mit dem Selbstvertrauen helfen.“

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Sonntag
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