ATP München: Auch ein Spielplatz ist da - Auftakt nach Maß für Jan-Lennard Struff

Jan-Lennard Struff ist mit einem Sieg in das ATP-Turnier in München gestartet. Doch nicht nur aus diesem Grund hat er gute Laune.

von SID
zuletzt bearbeitet: 27.04.2021, 17:52 Uhr

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Jan-Lennard Struff
© Getty Images
Jan-Lennard Struff

Es war Jan-Lennard Struff anzusehen, dass er sich sehr wohl fühlt in diesen Tagen. Das hatte am zweiten Tag des ATP-Turniers in München nicht zuletzt mit seinem erfolgreich bestrittenen Auftaktmatch zu tun: Der an Nummer sieben gesetzte Warsteiner besiegte den Slowaken Andrej Martin souverän mit 6:4, 6:3. Zum Wohlbefinden des zweitbesten deutschen Tennisprofis nach Alexander Zverev, der am Mittwoch in das Turnier startet, trägt aber auch bei, dass er bei den BMW Open seine Freundin und seinen Sohn bei sich hat.

"Es ist sehr schön, wenn ich mal Zeit verbringen kann mit ihnen bei einem Turnier. Es ist toll", sagte Struff und stellte mit einem Lächeln fest, dass es auf der Anlage des MTTC Iphitos ja "sogar einen Spielplatz" gibt, auf dem er sich mit dem kleinen Henri beschäftigen kann. Eine willkommene Abwechslung zum sonstigen Turnieralltag: "Dadurch, dass ich viel reise, haben wir nicht viele Chancen, Zeit miteinander zu verbringen, das ist generell nicht so toll."

Struff über "soliden Sieg sehr glücklich"

Struff trifft im Achtelfinale auf Dominik Koepfer (Furtwangen), der sich nach hartem Kampf in 2:24 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:4 gegen Philipp Kohlschreiber (Augsburg) durchsetzte. Der 37 Jahre alte Kohlschreiber, mit drei Titeln Rekordsieger bei den BMW Open, hatte dank einer Wildcard im Hauptfeld gestanden. Als vierter von zunächst sieben Deutschen zog danach Yannick Hanfmann (Karlsruhe) in 2:38 Stunden mit 6:2, 3:6, 7:6 (7:5) ins Achtelfinale ein.

Struffs Auftaktmatch bei seiner ersten Turnierteilnahme in Deutschland in diesem Jahr dauerte bei strahlendem Sonnenschein über dem Centre Court nur 77 Minuten, er zeigte sich danach mit Einschränkungen zufrieden. "Es war noch nicht alles perfekt, in München fliegt der Ball aufgrund der Höhe ein bisschen weiter, das ist eine Gewöhnungssache", sagte er. Auch sein Aufschlag sei "noch ausbaufähig".

Grundsätzlich aber sei er über den "soliden Sieg sehr glücklich", betonte Struff, in der Weltrangliste derzeit auf Position 44 platziert. Er habe beim Einzug ins Achtelfinale in den "wichtigen Momenten den Ball reingemacht" und seinen auf Position 110 in der Weltrangliste geführten Gegner "die Fehler machen lassen".

Seine Freundin und sein Sohn sind noch bis Ende der Woche da, Struff hofft, dass er dann dabei ist am Aumeister, wo er vor mittlerweile sieben Jahren das Halbfinale erreicht hat. Inzwischen ist er 31 Jahre alt, aber noch längst nicht bereit, ans Aufhören zu denken. "Ich weiß, dass ich nur noch eine begrenzte Zeit habe", sagte er, "aber ich will in den nächsten Jahren noch rausholen, was geht."

Turniere in Deutschland mit einem Spielplatz auf der Anlage kämen ihm da sicher entgegen.

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von SID

Dienstag
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zuletzt bearbeitet: 27.04.2021, 17:52 Uhr