Andy Murray fühlt sich für den Ritterschlag noch zu jung

Der Brite will noch nicht von Queen Elizabeth II. zum "Sir" gemacht werden - was Anfang 2017 bereits möglich wäre.

von SID / MaWa
zuletzt bearbeitet: 22.11.2016, 00:00 Uhr

PARIS, FRANCE - NOVEMBER 05: Andy Murray of Great Britain smiles on court following his walkover in the Mens Singles semi final match against Milos Raonic of Canada on day six of the BNP Paribas Masters at Palais Omnisports de Bercy on November 5, 2...

Für den Ritterschlag fühlt sich der neue Tennis-Weltmeister Andy Murray noch zu jung. Nach seinem Premierentriumph am Sonntag bei den ATP World Tour Finals in London gegen den Serben Novak Djokovic wurden auf der Insel einmal mehr Rufe laut, den 29-jährigen Schotten für seine Verdienste zu adeln. "Ich bin noch jung, es gibt noch eine Menge Dinge, die ich falsch machen kann", sagte Murray, der in diesem Jahr zuvor bereits jeweils zum zweiten Mal Wimbledon und bei den Olympischen Spielen triumphiert hatte. Murray trägt seit Anfang 2013 bereits den Britischen Verdienstorden OBE.

Nach einem Ritterschlag dürfte sich Murray "Sir" nennen. Diesen Titel hatten von den britischen Sportlern unter anderem Fußball-Weltmeister Bobby Charlton, Fußball-Coach Alex Ferguson sowie Golfer Nick Faldo oder Segler Ben Ainsley erworben. Bei einem entsprechenden Vorschlag würde Murray auf die Nominierungsliste gesetzt. Über Premierministerin Theresa May würde die Vorschlagsliste bei Queen Elizabeth II. landen, die dann Anfang 2017 bei den Auserwählten den Ritterschlag durchführen würde.

von SID / MaWa

Dienstag
22.11.2016, 00:00 Uhr