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Australian Open: Bangen um den heimischen Favoriten

Die australische Nummer eins, Alex de Minaur, hat vor Beginn des ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 13.01.2020, 14:35 Uhr

Alex de Minaur spielt gegen die Zeit
© Getty Images
Alex de Minaur spielt gegen die Zeit

Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei den Australian Open, die am kommenden Montag in Melbourne beginnen, einen Heimsieg im Einzel geben wird, sind auf Seiten der Frauen ungleich höher als bei den Männern. Ashleigh Barty führt die WTA-Weltrangliste an, hat außerdem vergangenes Jahr in Paris schon unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage ist, eines der vier Majors zu gewinnen.

Auf der anderen Seite warten die australischen Männer seit dem Triumph von Lleyton Hewitt in Wimbledon 2002 auf einen Sieg bei einem der Grand-Slam-Turniere. Nick Kyrgios wird gerne das Potenzial dazu nachgesagt, den Beweis ist der Mann aus Canberra bis dato schuldig geblieben. Zu behaupten, dass Alex de Minaur, der im Moment der am besten platzierte Australier in den ATP-Charts ist, eine realistische Chance hätte, die Durststrecke schon in wenigen in Melbourne zu beenden, wäre allerdings auch arg optimistisch.

Djokovic und de Minaur nicht in Adelaide

Zumal sich de Minaur, der in der vergangenen Woche beim ATP Cup gegen Denis Shapovalov und Alexander Zverev zwei Partien gewinnen konnte, seine Nennung für das ATP-Tour-250-Turnier in Adelaide zurückziehen musste. Zusätzliches Pech für die Veranstalter, die schon die späte Absage von Novak Djokovic zu schlucken hatten. Während der Serbe aber bei seinem Finalsieg gegen die spanische Auswahl im Einzel und im Doppel brillierte, quält Alex de Minaur eine Bauchmuskel-Verletzung.

„Natürlich ist so etwas nicht ideal“, zitiert eine australische Nachrichtenagentur de Minaur. „Und in dieser Phase setzen wir uns nur kurzfristige Ziele und versuchen, es mit vielen Behandlungen jeden Tag ein bisschen werden zu lassen. Ich werde das die ganze Woche über machen und hoffentlich für Melbourne bereit sein.“

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von Jens Huiber

Montag
13.01.2020, 15:39 Uhr
zuletzt bearbeitet: 13.01.2020, 14:35 Uhr