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Australian Open: Daniil Medvedev auf den Spuren von Naomi Osaka

Daniil Medvedev möchte bei den Australian Open im Finale gegen Novak Djokovic (ab 9:30 Uhr live bei ServusTV, Eurosport und in unserem Liveticker) seinen ersten Grand-Slam-Titel einfahren - und wandelt dabei auf den Spuren Naomi Osakas.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 20.02.2021, 20:16 Uhr

Daniil Medvedev bei den Australian Open in Melbourne
© Getty Images
Daniil Medvedev strebt seinen ersten Grand-Slam-Titel an

21. Es ist dies jene Zahl, die bei den Australian Open in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung hat - nicht nur für Rafael Nadal, der mit einem Triumph in Melbourne seinen 21. Grand-Slam-Titel eingefahren und somit Roger Federer in der ewigen Bestenliste überholt hätte.

Auch für Naomi Osaka und Daniil Medvedev entwickelte sich diese Zahl im Laufe der Australian Open zu einer äußerst speziellen. Beide waren - mit Ausnahme von zwei verletzungsbedingten Absagen der Japanerin - mit 14 Erfolgen en suite nach Australien gereist, sowohl die 23-Jährige als auch ihr um zwei Jahre älterer Gegenpart bei den Herren hielten vor ihrem jeweiligen Finale bei 20 Siegen in Serie.

Medvedev schlägt die Besten

Nach ihrem Triumph in Melbourne steht Osaka bei nunmehr 21 Siegen in Folge - eine Zahl, die auch Daniil Medvedev im Herren-Endspiel gegen Novak Djokovic anstrebt. Die Siegesserie des Russen liest sich mitunter sogar noch beeindruckender als jene Osakas: Während die vierfache Grand-Slam-Siegerin keiner einzigen Top-Ten-Spielerin gegenüberstand, musste sich der 25-Jährige stolze zwölfmal mit Gegnern aus dieser Region der Weltrangliste messen. Und ging dabei ebenso oft als Triumphator vom Platz.

Bis auf den Langzeitverletzten Roger Federer fuhr Medvedev gegen jeden Top-Ten-Spieler im Laufe seines Erfolgslaufes zumindest einen Sieg ein. "Für das Selbstvertrauen ist es einfach großartig, wenn du alle schlägst. Denn ich denke, dass die Leute anfangen, vielleicht ein bisschen Angst vor dir zu haben", so der Russe.

Djokovic noch ohne Finalniederlage in Melbourne

Angst dürfte Novak Djokovic angesichts der makellosen Bilanz in seinen acht Australian-Open-Endspielen nicht unbedingt haben, mit Sicherheit aber wird der Weltranglistenerste vor Medvedev gewarnt sein. Der Russe sei auf dem Tennisplatz ein "Schachspieler" und bewege sich für seine Größe zudem außerordentlich gut, so der Serbe

Zudem konnte Medvedev, der bei einem Turniersieg auf Weltranglistenplatz zwei vorstoßen würde, drei der letzten vier Duelle mit Djokovic für sich entscheiden. Insgesamt führt der 17-fache Grand-Slam-Sieger im direkten Vergleich zwar noch mit 4:3, doch die Erfahrung aus den bisherigen Aufeinandertreffen würde Medvedev mit Sicherheit entgegenkommen: "Diese kleinen Details geben mir die Chance, am Sonntag vielleicht der Sieger zu sein". Und somit auch mit Naomi Osaka gleichzuziehen.

Hier das Einzel-Tableau der Herren bei den Australian Open

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