Benoit Paire - "Man könnte mich in jedem Match verdächtigen"

Matches absichtlich verlieren? Wer so etwas tut, hat gemäß Benoit Paire nichts im Tennissport verloren.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 11.02.2019, 12:15 Uhr

Benoit Paire fordert harte Strafen für Betrüger
© Getty Images
Benoit Paire

Benoit Paire ist in der kommenden Woche in Rotterdam beschäftigt, trifft dort gleich zum Auftakt auf Stan Wawrinka. Nach seinem Ausscheiden bei den Australian Open gegen Dominic Thiem, wo Paire beinahe einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hätte, gab der launische Franzose der L´Équipe ein Interview, in dem es vor allem um ein Thema ging: um verschobene Matches.

„So etwas kann man nicht vergeben“, so Paire. „So etwas zu rechtfertigen, ist nicht möglich. Für mich sind Leute, die im Sport betrügen, das ist wie Doping, einfach nicht akzeptabel. Ich höre immer, dass es nicht genug Geld gibt. Nun, dann verbessert euch einfach, dann werdet Ihr in den Rankings weiter nach vorne kommen und etwas mehr Geld verdienen.“

An mich ist noch nie jemand herangetreten

Paire selbst steht seit Jahren unter den besten 100 Profis der Welt, für den Sprung ganz nach vorne lässt allerdings auch er manchmal die nötige Ernsthaftigkeit vermissen. Was Benoit Paire nicht verborgen bleibt: „Mich könnte man in beinahe jedem Match verdächtigen! Es gibt Punkte, die ich nicht spiele, Matches, die ich nicht spielen möchte. Aber nein: an mich ist noch nie jemand heran getreten.“

In Melbourne hätte ihm die Hälfte der Leute nach seinem Kampf gegen Dominic Thiem gratuliert. Die andere Hälfte hätte gesagt, dass sie eine Wette verloren haben und ihn umbringen wollten. „Das tut mir leid - aber, wenn jemand zehn Euro verloren hat, ist das nicht mein Problem.“

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Montag
11.02.2019, 14:50 Uhr
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