Bill Gates liest Roger Federer

Auf der Lese-Empfehlung-Liste von Bill Gates findet sich heuer der legendäre Essay von David Foster Wallace über Roger Federer.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 14.12.2016, 10:04 Uhr

Bill Gates bei den BNP Paribas Open in Indian Wells

Larry Ellison und Bill Gates, das ist ein Duo, das sich jeder Jung-Unternehmer als Investoren wünschen würde. Gute Chancen, die Beiden auf einen Schlag auf vielversprechende Projekte aufmerksam zu machen, ergeben sich in der Regel während der BNP Paribas Open in Indian Wells: Ellison firmiert als Veranstalter, der Microsoft-Gründer als gern gesehener Gast. Dass sich seine Affinität für den Tennissport nicht auf die zehntägige Veranstaltung in der kalifornischen Wüste beschränkt, hat Gates nun in seiner alljährlichen Bücherliste unter Beweis gestellt.

Dort findet sich nämlich, und das an prominenter Stelle, die "String Theory" von David Foster Wallace, in der der Autor den vielzitierten "Federer-Moment" beschreibt. Erschienen ist der Essay bereits 2008 in der Esquire, der Autor hat sich im selben Jahr das Leben genommen. In seiner Kurzbesprechung schreibt Bill Gates indes Folgendes: "Man muss weder Tennis spielen noch dabei zusehen, um dieses Buch zu lieben. Der verstorbene Autor hat seinen Stift ebenso meisterhaft eingesetzt wie Roger Federer sein Tennis-Racket."

von Jens Huiber

Mittwoch
14.12.2016, 10:04 Uhr