Boris Becker über Nick Kyrgios: "Habe immer gedacht, dass er Wimbledon zumindest einmal gewinnen sollte"

Nick Kyrgios sorgte bei den Australian Open gegen Dominic Thiem für das wohl beste Match des Turniers - und erarbeitete sich somit auch den Respekt von Boris Becker.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 23.02.2021, 20:11 Uhr

Nick Kyrgios erreichte 2014 das Wimbledon-Viertelfinale
© Getty Images
Boris Becker traut Nick Kyrgios in Wimbledon einiges zu

Der australische Bad Boy Nick Kyrgios zeigte sich bei den Australian Open wieder einmal von seiner besten Seite. In der Zweitrundenpartie gegen Ugo Humbert wehrte der Weltranglisten-48. zwei Matchbälle ab, in der Runde darauf brachte der 25-Jährige US-Open-Sieger Dominic Thiem an den Rand einer Niederlage.

Ganz sollte es für Kyrgios gegen den österreichischen Spitzenspieler zwar nicht reichen, dennoch stellte er bei den Australian Open einmal mehr sein Potential unter Beweis. Selbst Deutschlands Tennislegende Boris Becker, der den Australier in der jüngeren Vergangenheit scharf kritisiert hatte, lobte Kyrgios für dessen Leistungen in Melbourne.

"Nick Kyrgios und ich hatten unsere Differenzen, aber ich muss sagen, dass ich von seiner Einstellung auf dem Platz während des Turniers sehr beeindruckt war. Sein Fünfsatzmatch gegen Dominic Thiem war eines der besten dieser zwei Wochen", schrieb Becker in seiner Kolumne in der Daily Mail.

Er traue Kyrgios bei ähnlichen Darbietungen sogar einen Grand-Slam-Titel zu, erklärte der 53-Jährige: "Ich habe immer gedacht, dass er Wimbledon - mit dem Talent, das ihm zur Verfügung steht - zumindest einmal gewinnen sollte. Mit diesem Aufschlag und seinem schnellen Spiel könnte er so viel erreichen." Ob er das schaffe, so Becker, hänge nur von einer einzigen Person ab: Nick Kyrgios selbst.

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Dienstag
23.02.2021, 20:11 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.02.2021, 20:11 Uhr

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