Carlos Alcaraz - Gefühlt der aktuell beste Spieler der Welt

Mit seinem Erfolg beim ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid hat Carlos Alcaraz in der Weltrangliste weiter Boden gut gemacht. Und sich wohl schon jetzt für das ATP-Finale in Turin qualifiziert.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 09.05.2022, 08:22 Uhr

Carlos Alcaraz hat gerade sehr gut lachen
© Getty Images
Carlos Alcaraz hat gerade sehr gut lachen

Carlos Alcaraz wird an diesem Montag erstmals an Position sechs der ATP-Weltrangliste geführt werden, ein neues Karriere-Hoch für den eben erst 19 gewordenen Spanier. Dabei wird es nach allgemeinem Dafürhalten nicht bleiben, gefühlt ist Alcaraz gerade der beste Spieler der Welt (was Alexander Zverev bei der Siegerehrung auch genau so sagte). Denn konnte man bei seinen Turniererfolgen in Rio de Janeiro, Miami und Barcelona noch anmerken, dass Alcaraz mit Matteo Berrettini (in Rio), Stefanos Tsitsipas (in Miami und in Barcelona) und mit Casper Ruud (in Miami) zwar Topspieler geschlagen hat - die ganz großen Namen musste der Teenager bei diesen Events aber nicht aus dem Weg räumen.

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Nach Madrid sind nun keine Fragen mehr offen. Alexander Zverev mag im Endspiel weit weg von seiner normalen Schaffenskraft agiert haben, aber Rafael Nadal und Novak Djokovic haben im Viertel- bzw. Halbfinale alles in die Waagschale geworfen: zuallererst ihre Kampfkraft und ihren Siegeswillen, die Nadal und Djokovic zu jenen Legenden gemacht haben, die sie nun einmal sind.

Alcaraz wohl fix in Turin dabei

Festzuhalten bleiben mehrere Dinge: Carlos Alcaraz hat alleine in diesem Jahr schon mehr ATP-Masters-1000-Titel gewonnen als Dominic Thiem, Andrey Rublev oder Matteo Berrettini. Und gleich viele wie Stefanos Tsitsipas. Alcaraz ist zum ersten Spieler überhaupt avanciert, der in einem Turnier auf Sand hintereinander Nadal und Djokovic geschlagen hat. Und er hat mit dem Coup in der Caja Magica sein Ticket für die ATP Finals in Turin gelöst. Rechnerisch mag dies noch nicht fix sein, aber es werden sich nicht keine acht Spieler finden, die Alcaraz in der Jahreswertung noch überflügeln.

Macht dies Carlos Alcaraz nun automatisch zum ersten Favoriten auf den Titel in Roland Garros? Nicht so schnell. Denn Novak Djokovic hat in Madrid sicherlich nicht alle Karten auf den Tisch gelegt, Rafael Nadal war mit seinem Wiedereinstieg nach mehrwöchiger Pause nicht unzufrieden. Und Alexander Zverev wird in Paris besser regeneriert in ein mögliches Re-Match mit Alcaraz gehen. Eines wird dem Spanier aber wohl nicht mehr gelingen: sich unter die vier Topgesetzten für die French Open zu mischen. Vor allem dann nicht, wenn Daniil Medvedev nach seinem Start in Genf auch in Paris antreten sollte.

In Rom startet Alcaraz frühestens am Dienstag und dann gegen Cristian Garin. Eine ähnliche Kraftanstrengung wie in Madrid ist vom Tableau her nicht drin: Im Viertelfinale würde zwar Alexander Zverev warten, Rafael Nadal und Novak Djokovic wurden aber in die obere Hälfte gelost.

Hier das Einzel-Tableau in Rom

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