Davis Cup: Andrey Rublev - Über 100 Matches und (k)ein bisschen müde

Deutschland trifft im Davis-Cup-Halbfinale auf Russland. Zur Schlüsselbegegnung könnte dabei bereits die erste Einzelpartie werden. Denn Andrey Rublev hinterließ in Madrid bislang einen erschöpften Eindruck.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 03.12.2021, 08:04 Uhr

Andrey Rublev hinterließ in Madrid bislang einen erschöpften Eindruck
© Getty Images
Andrey Rublev hinterließ in Madrid bislang einen erschöpften Eindruck

Sage und schreibe 105 Matches absolvierte Andrey Rublev bislang in diesem Tennisjahr 2021 - inklusive Doppel-Auftritten. Kein Wunder also, dass der Weltranglistenfünfte beim letzten Turnier des Jahres - der Davis-Cup-Endrunde - erschöpft und ausgelaugt wirkt. Dass Rublev in all seinen fünf Partien in Madrid über drei Sätze gehen musste, dürfte der physischen Verfassung des 24-Jährigen zudem ebenfalls nicht allzu zuträglich gewesen sein.

In seinen Einzelpartien gegen Roberto Quiroz (Ecuador), Feliciano Lopez (Spanien) und Elias Ymer (Schweden) gab Rublev jeweils den zweiten Satz ab, gegen Lopez verließ er den Platz in der Caja Magica anschließend sogar als Verlierer. "Du fängst an, weniger aggressiv zu spielen. Du fängst an, ein bisschen mehr zu verschlagen. Du fängst an, mehr zu denken, und wenn du mehr denkst, hast du mehr Probleme", meinte Rublev in Bezug auf diese Statistik.

Während der russische Topspieler Daniil Medvedev beim diesjährigen Davis Cup bislang kaum Probleme hatte, wirkte Rublev alles andere als gefestigt. In diesem Umstand dürfte wohl auch das deutsche Davis-Cup-Team seine Möglichkeit sehen, scheint der russische Teamchef Shamil Tarpischev dem 24-Jährigen trotz seiner augenscheinlichen Müdigkeit doch das Vertrauen zu schenken. Aslan Karatsev und Karen Khachanov kamen im Einzel bislang noch nicht zum Einsatz.

Wen der deutsche Kapitän Michael Kohlmann am Samstag gegen Rublev ins Rennen schicken wird, ist aktuell noch nicht abzusehen. Dominik Koepfer stand gegen Rublev noch nie auf dem Court, Peter Gojowczyk bereits fünfmal (3:2 im Head to Head). Klar scheint: Schon die erste Partie zwischen der deutschen Nummer zwei und Rublev dürfte angesichts Medvedevs aktueller Form zur Schlüsselpartie werden. 

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