„Dr. Ivo“ gibt grünes Licht

Kroatien wird mit Aufschlagriese Ivo Karlovic ins Davis-Cup-Finale in Zagreb gehen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.09.2016, 12:55 Uhr

xxx during the Davis Cup World Group 1st Round match between Japan and Croatia at Bourbon Beans Dome on February 12, 2012 in Miki, Japan.

Vor vier Jahren spielte Ivo Karlovic seine letzte Davis-Cup-Partie gegen Argentinien und blieb dem Nationenwettbewerb seitdem fern.Anhaltende Unstimmigkeiten mit dem kroatischen Verband und Verletzungsgründe hatten den Veteran dazu bewogen. Doch in der Not lässt der 37-Jährige sein Heimatland nicht im Stich. Die Kroaten spielen vom 25. bis 27. November in Zagreb um den zweiten Davis-Cup-Titel ihrer Geschichte, müssen aller Voraussicht nach aber aufBorna Coricverzichten, der sich einer Knieoperation unterziehen wird.Damit das bestmögliche Team aufgeboten werden kann, kämpfte Kapitän Zeljko Krajan um die Rückkehr seiner nominellen Nummer zwei– mit Erfolg. „Ivo wird im Finale (ausgerechnet gegen Argentinien; Anmerkung)dabei sein, damit sind wir 20 oder 30 Prozent stärker und gehen als Favorit in die Partie. Ich bin extrem glücklich, dass er zugesagt hat“, erklärte der kroatische Teamchef gegenüber einheimischen Medien.

Der ehemalige US-Open-Sieger,Marin Cilic(ATP 11), führt den Davis-Cup-Champion von 2005 an. Damals kam Karlovic lediglich im Halbfinale zum Einsatz. Nun will die aktuelle Nummer 20 der ATP erstmals in der Heimat die „hässlichste Salatschüssel der Welt“ gewinnen. Dritter Eckpfeiler im Team der Gastgeber ist DoppelspezialistIvan Dodig. Die Nummer acht der Welt (Doppel) soll in ihrer Spezialdisziplin für den möglicherweise vorentscheidenden Punkt sorgen. Ob das Endspiel in der kroatischen Hauptstadt stattfinden kann, war allerdings lange ungewiss. Die 15.000 Zuschauer fassende Zagreb-Arena sollte an jenem Wochenende eigentlich Schauplatz der „Marvel Universe Show“ sein. Das Event wurde nun jedoch vorverlegt, um die erste Tennisveranstaltung in der Multifunktionsarena ausrichten zu können. Das argentinische Team umJuan Martin del Potrodarf sich wohl auf einen Hexenkessel gefasst machen. Die Bilanz spricht allerdings für die Gauchos – alle drei bisherigen Vergleiche gingen an die Südamerikaner.

von tennisnet.com

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27.09.2016, 12:55 Uhr