Davis Cup Finale: Juan Martin del Potro widerspricht Gerard Piqué

Nach Novak Djokovic und Rafael Nadal hätte Gerard Piqué als Veranstalter des Davis-Cup-Finalturniers in Madrid auch Juan Martin del Potro gerne verpflichtet. Der will aber von einer Abmachung nichts wissen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 17.09.2019, 12:54 Uhr

Juan Martin del Potro sieht sich sehr undeutlich in Madrid
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Juan Martin del Potro sieht sich sehr undeutlich in Madrid

Eines scheint sicher: Sollte der Körper von Rafael Nadal es zulassen, wird der Spanier seine Equipe in das Premieren-Final-Turnier des Davis Cups Mitte November in Madrid führen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre muss man konstatieren: Das ist gar nicht mal so sicher. 2018 etwa versäumte Nadal das ATP Finale in London aufgrund einer Verletzung, im Jahr davor trat der Matador nur zu einem Match an, verlor dieses gegen David Goffin in drei Sätzen.

Novak Djokovic, der aktuelle Branchenprimus, hat sich wohl zu einem Start in das Caja Magical bekannt, Roger Federer und Alexander Zverev sind aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei: Die Schweiz konnte sich in absentio von Federer und Stan Wawrinka nicht für das Endspiel qualifizieren. Und Zverev hat unablässig betont, dass er die Zeit nach den ATP Finals zur Regeneration brauche. Wenn er sich denn qualifiziert, der gebürtige Hamburger.

Keine konkreten Angebote an del Potro

Die argentinische Auswahl hat indes eine Wildcard für einen Platz in Madrid bekommen, Wie auch das Team aus Großbritannien. Vermutet werden darf, dass mit diesem Freifahrtsschein die Hoffnung auf einen Auftritt von Andy Murray bzw. Juan Martin de Potro verbunden war. Während beim Schotten die Chancen nicht schlecht stehen, sieht die Sache bei DelPo schon anders aus. Zumal es in den letzten Tagen einige Unstimmigkeiten zwischen der veranstaltenden Kosmos Gruppe von Gerard Piqué und dem US-Open-Sieger von 2009 gab.

Piqué nämlich hatte einigen Medien gesteckt, dass ein Start del Potros natürlich von dessen Genesungsverlauf abhänge, dass Kosmos aber in ständigem Austausch mit dem Argentinier sei. Das wiederum wies das Management des 30-Jährigen brüsk zurück.

„TeamDelpo stellt klar, dass es zwischen der Kosmos Gruppe und Juan Martin del Potro keine Verhandlungen hinsichtlich des nächsten Davis Cups in Madrid gab“, heißt es in einem Statement. „Wir widersprechen auf diesem Wege den journalistischen Versionen, die von wirtschaftlichen Arrangements, Näherungsversuchen oder konkreten Angeboten sprechen.“ Im Moment würden wohl Diego Schwartzman und Guido Pella als Einzelspieler für Argentinien antreten.

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Dienstag
17.09.2019, 15:20 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.09.2019, 12:54 Uhr