Davis Cup: Rodionov schockt Koepfer und Deutschland

Jurij Rodionov hat Österreich mit einer überzeugenden Leistung gegen Deutschland in Führung gebracht. Rodionov besiegte Dominik Koepfer mit 6:1 und 7:5. Im Spitzeneinzel trifft Dennis Novak auf Jan-Lennard Struff (jetzt live bei ServusTV und servustv.com).

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 28.11.2021, 19:58 Uhr

Jurij Rodionov am Sonntag in Innsbruck
Jurij Rodionov am Sonntag in Innsbruck

Hier das Match zum Nachlesen im Liveticker.

Österreichs Teamchef hatte im Duell mit Serbien noch auf Gerald Melzer gesetzt, gegen Deutschland griff Koubek nun auf Rodionov zurück. Michael Kohlmann, der deutsche Kapitän, blieb bei Dominik Koepfer der am Samstag gegen Filip Krajinovic den wichtige ersten Punkt geholt hatte.

Koepfer verschlief den Start aber komplett, konnte mit dem Spielansatz von Rodionov von Beginn an nichts anfangen. Der Österreicher überzeugte nicht nur mit seinem variablen Offensivspiel, auch in der Verteidigung wusste Rodionov zu überzeugen.

Struff muss gegen Novak liefern

Nach dem glatt gewonnenen ersten Satz gelang Rodionov in der Innsbrucker Olympia World auch im zweiten Akt das erste Break, diesmal zum 2:1. Eine weitere Chance im fünften Spiel wehrte Koepfer ab. Wenige Augenblicke später war es Rodionov, der einen Breakball abwehren musste. Bei 3:4 aus Sicht von Koepfer war es aber so weit: Der Deutsche schaffte sein erstes Break im Match überhaupt. Beinahe hätte Koepfer den Schwung zum direkten Satzgewinn mitgenommen - Rodionov wehrte bei 4:5 zwei Satzbälle ab. Und holte sich prompt den Vorteil zum 6:5. Und servierte nach 0:30-Rückstand aus.

Für Rodionov war es der erste Matchsieg im Davis Cup überhaupt. Gegen Chile 2019 und gegen Uruguay im vergangenen Jahr hatte er seine Einzel jeweils verloren.

Im zweiten Match muss Jan-Lennard Struff nun Dennis Novak schlagen. Sonst würde Deutschland die ausgezeichnete Ausgangsposition nach dem Sieg gegen Serbien vollständig aus der Hand gegeben haben. Die Österreicher müssen mit 3:0 gewinnen, um überhaupt noch ansatzweise Chancen zu haben, sich als einer der beiden besten Gruppenzweiten für das Viertelfinale zu qualifizieren.

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von Jens Huiber

Sonntag
28.11.2021, 17:50 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.11.2021, 19:58 Uhr