Schweizer Rumpfteam kann weiterhin auf Klassenerhalt hoffen

Nach den beiden Auftakteinzeln steht es in Usbekistan 1:1.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.09.2016, 10:32 Uhr

Henri Laaksonen - Davis Cup 2016

Das Schweizer Davis-Cup-Team hat weiterhin Grund zur Hoffnung, den ersten Abstieg aus der Davis-Cup-Weltgruppe seit 2010 zu verhindern. Nach Tag eins liegen die Eidgenossen in Taschkent (auf Sand) mit einem 1:1-Zwischenstand im Fahrplan. Zunächst verlor der 19-jährige RomandAntoine Bellier(ATP 507) erwartungsgemäß gegen Favorit Denis Istomin (ATP 113) mit 2:6, 3:6 und 4:6. Bei seinem Davis-Cup-Debüt zahlte Bellier Lehrgeld und kam in knapp zwei Stunden Spielzeit nur zu einem einzigen Breakball, den er nicht nutzen konnte. Das zweite Einzel des Tages konnteHenri Laaksonen(ATP 138) gegen Außenseiter Sanjar Fayziev (ATP 634) standesgemäß mit 6:2, 6:2, 6:2 für den Davis-Cup-Sieger von 2014 entscheiden.

Teamchef Severin Lüthi muss bei der Mission Klassenerhalt auf seine beiden SpitzenspielerRoger FedererundStan Wawrinkaverzichten. Sollte die Schweiz aus der Weltgruppe absteigen, könnte die Davis-Cup-Karriere des „Maestros“ endgültig beendet sein. Am Samstag haben Adrien Bossel und Johan Nikles die Chance, diesem Szenario entgegenzuwirken. Allerdings ist ein Sieg des aktuell vorgesehenen Schweizer Doppels gegen Farrukh Dustov und Denis Istomin eher nicht zu erwarten.

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16.09.2016, 10:32 Uhr