Die besten Tennisspieler aller Zeiten

Tennis wird als königlicher Sport bezeichnet: Von seinem Erscheinen bis heute bevorzugen ihn Monarchen und Spitzenbeamte. Im Mittelalter galten die französischen Könige Ludwig X. und Karl V. sowie der englische Monarch Heinrich VIII. als eingefleischte Tennisspieler.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.12.2021, 08:52 Uhr

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Heutzutage werden solche internationalen Turniere wie Wimbledon, die US Open oder Roland Garros zum Anziehungspunkt für Mitglieder der britischen Königsfamilie, Hollywoodstars und Designer. Viele Prominente nehmen auch an Tennis Wetten teil, einige sind sogar gerade mit Sportwetten reich geworden.

Erinnern wir uns an die hervorragendsten und einzigartigsten Tennisspieler aller Zeiten. Jeder der Teilnehmer dieser Liste ist ein Meister seines Fachs und kann zu Recht den ersten Platz besetzen.

Roger Federer

Roger Federer ist ein Supermann, ein Monster. Es gab nie einen besseren Tennisspieler in allen Aspekten der Sportart. Federer ist technisch, körperlich hart, intelligent und hat eine Psyche, die anscheinend nie aus der Fassung gebracht werden würde. Er bewegt sich perfekt auf dem Tennisplatz, weiß das Spieltempo zu ändern, nimmt den Aufschlag mit Innenrotation perfekt an und reduziert dadurch die Geschwindigkeit des Balls. Es hat auch eine gleichermaßen ausgewogene Vorhand und Rückhand, einen stabilen Aufschlag.

Der Schweizer Meister hat einen Rekord von 20 Grand-Slam-Titeln. Fast fünf aufeinanderfolgende Jahre hat Roger Federer den Spitzenplatz in der Liste der besten Tennisspieler besetzt. Seit Anfang der 2000er Jahre ist er immer in der Top-Zehn-Liste der Einzelspielern. Er ist zweifellos der beste Tennisspieler aller Zeiten.

Andre Agassi

Andre Agassi war ein Teil des goldenen Zeitalters der amerikanischen Tennisspieler. Während seiner Karriere sammelte Andre Agassi alle Titel, die im Tennis nur möglich sind. Mit seinen langen Haaren und Jeansshorts machte sich Agassi schnell zu einer sehr beliebten Figur in der Sportwelt.

Der erste Aufschlag von Agassi kann extrem schnell sein, und beim zweiten Aufschlag kann der Ball wahnsinnig viele Umdrehungen machen kann. Agassi ist einer der besten oder sogar der Aufschlagannehmer. Seine Aggressivität und seine Fähigkeit, den Spielstil zu ändern, haben ihm acht Grand-Slam-Titel und eine olympische Goldmedaille eingebracht.

Andre Agassi bleibt eine Autorität und ein Vorbild für das Tennisspiel außerhalb des Tennisplatzes. Li Na und Simona Halep, Angelique Kerber und Eugenie Bouchard haben alle seine besten Schüsse, Aufschläge und sein Grundlinienspiel studiert.

Boris Becker

Der deutsche Spieler Boris Becker spielte sehr energisch und liebte es, während des Spiels akrobatische Tricks zu machen. Sein Stil beinhaltete schwere Aufschläge sowie eine kraftvolle Vorhand. Auch Becker zog mit seinem leidenschaftlichen, manchmal sprunghaften Verhalten auf dem Tennisplatz Fans auf der ganzen Welt an. Wenn er wütend oder aufgebracht war, flogen Beckers Schläger, die er geworfen hat, einer nach dem anderen.

Als ehemalige Nummer 1 der Welt hat Becker fast 77 Prozent seiner Einzelspiele gewonnen. Er hält immer noch den Rekord als jüngster Spieler, der jemals einen Titel in Wimbledon gewonnen hat (17 Jahre alt). Außerdem war Boris Becker zweimal Sieger der australischen Meisterschaft (1991, 1996) und gewann einmal die US Open (1989).

Rafael Nadal

Trotz der Tatsache, dass wir zwischen Federer und Nadal ständig große Konkurrenz in der Tenniswelt sehen, sind sie nicht miteinander zu vergleichen. In einem gewissen Sinne ist es, als würde man Lionel Messi (Federer) mit Cristiano Ronaldo (Nadal) vergleichen.

Trotzdem beweist Nadal seit über einem Jahrzehnt, dass er ein sehr begabter Spieler ist. Er hat einen blitzschnellen und verrückten Linkshänder-Schlag. Ob Aufschlag, Empfang oder Vorhand, Nadal zeichnet sich in allen Aspekten des Spiels aus.

Der Spanier hat 20 Grand-Slam-Titel – und hat mehr als 82 Prozent seiner Karriere-Matches gewonnen. Interessanterweise hat Nadal auch eine Siegstatistik (24-16) gegen Federer. Darunter 14 Siege aus 16 Spielen auf Sandplatz.

Darüber hinaus ist Nadal für sein karitatives Engagement bekannt: Im November 2007 gründete er die Rafa Nadal Foundation, deren Zweck es ist, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen.

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23.11.2021, 09:40 Uhr
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