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Die Geschichte der French Open

Das französische Grand-Slam-Turnier begann mit einem britischen Sieger- und war doch lange Zeit ein rein französischer Wettbewerb. Seit 120 Jahren gibt es das Turnier schon. Doch was macht es so besonders?

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 15.06.2021, 14:54 Uhr

Der Court Philippe-Chatrier in Paris
© Getty Images
Der Court Philippe-Chatrier in Paris

Das erste French Open Turnier fand im Jahre 1891 als reines Amateurturnier unter Herren mit nur fünf Teilnehmern statt und trug den Namen „Championat de France international de Tennis“. Frauen durften sechs Jahre später ebenfalls am Turnier teilnehmen.

In den ersten 43 Jahren gewannen, bis auf eine Ausnahme im ersten Jahr, nur Franzosen den Titel. Die Teilnahme war Spielern anderer Nationen bis 1925 weitestgehend untersagt.

Im Jahr 1927 wurde der Name offiziell geändert und das Turnier nach dem Luftfahrtpionier Roland Garros benannt. Das erste Match unter diesem Namen fand am 19. Mai 1928 im neu erbauten Stade Roland Garros statt.

Hier wurde erstmals die charakteristische rote Asche verwendet, welche noch heute das Merkmal des französischen Grand Slams ist. Das Stadion befindet sich im 16. Arrondissement, einem der exklusivsten Viertel von Paris.

Dach über dem Court Philippe-Chatrier

Der Grund für diesen Neubau war simpel. Im Jahr 1927 gewannen die Quatre Mousquetaires (vier Musketiere) René Lacoste, Henri Cochet, Jacques Brugnon und Jean Borotra den Davis Cup in Amerika. Die International Lawn Tennis Challenge fand demnach im Folgejahr in Paris statt.

Bisher hatten die Turniere immer im Wechsel zwischen dem Stade Francais und dem Racing Club de Paris stattgefunden. Diese eigneten sich jedoch nicht als Austragungsort, weshalb kurzum das Stade Roland Garros erbaut wurde.

1994 wurde der Court Suzanne Lenglen als zweitgrößtes Stadion eingeweiht und erweitert gemeinsam mit dem Court Simonne Mathieu (2019) die Plätze des Stade Roland Garros.

 Im Jahr 2020 nutzte man die Pandemie, um im Court Philippe-Chatrier ein ausfahrbares Dach zu installieren.

Die Sieger

Im diesjährigen Finale besiegte der Serbe Novak Djokovic Stefanos Tsitsipas in fünf Sätzen, zuvor hatte er sich gegen den 13-fachen Champion Rafael Nadal mit 3:6, 6:3, 7:6 (4) und 6:2 durchgesetzt. Mit nur drei Titeln weniger ist der Franzose Henri Cochet der Mann mit den zweithäufigsten Titeln. Die Australierin Margaret Smith hält ebenfalls 13 Titel und ist somit die unstrittige Rekordhalterin der Frauen.

Aus Deutschland konnten bisher neun Spielerinnen und Spieler die French Open gewinnen, zuletzt das Doppel aus Kevin Krawietz und Andreas Mies. Tenniswunder Steffi Graf gewann ganze sechsmal im Dameneinzel!

Die Sieger des Turniers erhalten ein Preisgeld von über 1 Million Euro. Aber auch das Erreichen der verschiedenen Runden wird bereits honoriert. Für Fans ein Grund bei Anbietern wie NEObet.de auf ihre Favoriten zu setzen und so ebenfalls zu profitieren.

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Sonntag
13.06.2021, 20:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 15.06.2021, 14:54 Uhr

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