Diego Schwartzman: "Werde spielen, es ist mein Job. Aber die Bedingungen sind verrückt"

Diego Schwartzman übt Kritik an der Kommunikationspolitik der ATP - die kommenden Turniere spielen will er trotzdem.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 30.07.2020, 08:22 Uhr

Diego Schwartzman hatte es gegen Gael Monfils eilig
© GEPA Pictures
Diego Schwartzman

Der Weltranglisten-13. beschwerte sich, dass er - wie einige andere - von der Absage des ATP-Turniers in Washington nur via Twitter erfahren hatte. Erst kurz später sei die offizielle Nachricht gekommen. 

"Die Art und Weise, wie kommuniziert wird, ist verrückt. Und auch, wie sie die US Open durchführen wollen", kritisierte der Argentinier gegenüber lanation.com.ar somit auch den US-Verband. "Die Bedingungen sind verrückt: Ich spiele nach sieben Monaten Pause ein Grand-Slam-Turnier, mit nur einem Begleiter, 21 Tage lang in einem Hotel eingesperrt, ohne raus zu können." Dennoch denkt Schwartzman offenbar nicht an eine Absage. "Ich werde spielen, weil ich muss. Es ist mein Job." Seine Absicht sei es, "so viel wie möglich zu spielen und dann weiterzuschauen" - was die entsprechenden Länder und die negativen Corona-Tests anbelangt. 

Schwartzman plant, vor den US Open bereits das nach Flushing Meadows logierte Cincinnati-Turnier zu spielen. Dann Kitzbühel (das in der zweiten US-Open-Woche stattfindet), Rom, Madrid und Roland Garros. Schwartzman würde damit sechs Turniere innerhalb von sechs Wochen spielen.

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Donnerstag
30.07.2020, 13:32 Uhr
zuletzt bearbeitet: 30.07.2020, 08:22 Uhr