Dominic Thiem: "Es war eine gute Woche"

Dominic Thiem musste sich im Finale des ATP-Challenger-Turniers in Rennes Ugo Humbert klar in zwei Sätzen geschlagen geben. Dennoch zeigte sich der Österreicher mit seiner Woche in der Bretagne zufrieden.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 18.09.2022, 20:11 Uhr

Dominic Thiem hatte im Finale gegen Ugo Humbert keine Chance
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Dominic Thiem hatte im Finale gegen Ugo Humbert keine Chance

Die Geschichte des Challenger-Endspiels in Rennes ist schnell erzählt: Nach einem umkämpften ersten Satz lief bei Dominic Thiem im zweiten Durchgang nichts mehr zusammen, dementsprechend klar fiel die Niederlage gegen Ugo Humbert in der Hauptstadt der Bretagne letztlich aus. 3:6 und 0:6 lautete das Ergebnis aus Sicht des Österreichers, der somit auch seinen ersten Titel seit mehr als zwei Jahren (US Open 2020) verpasste.

"Der erste Satz war nicht so schlecht. Ich hatte einige Chancen, um zurückzukommen. Er hat fantastisches Tennis gespielt und ich habe einige Fehler gemacht. Zu Beginn des zweiten war ich nicht gut, ich wollte im Spiel bleiben. Dann entglitt mir das Match", wurde der Niederösterreicher im Anschluss an das Finale auf der Turnierhomepage zitiert.

Thiem mit Verbesserungspotential

Trotz der klaren Finalpleite zeigte sich Thiem mit seinen in Rennes gezeigten Darbietungen grundsätzlich zufrieden, wenngleich er auch bei seinen Siegen - an dieser Stelle sei das Viertelfinale gegen Adrian Andreev erwähnt - nicht immer berauschendes Tennis zeigte. "Es war eine gute Woche. Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich wieder viele Siege hintereinander eingefahren", konstatierte Thiem.

Im Finale fehlte Thiem nach kräftezehrenden Tagen letztlich auch die nötige Frische, um gegen den stark aufspielenden Humbert dagegenzuhalten. "Ich war nicht in meiner besten Form, nachdem ich eine Woche lang gespielt hatte, aber ich muss mich wieder daran gewöhnen", erklärte der 29-Jährige.

Für Thiem geht es in Metz weiter

Durch den Finaleinzug in Rennes verbesserte sich Thiem in der Weltrangliste auf Platz 182, das erklärte Saisonziel ist für den Lichtenwörther die Rückkehr in die Top 100. Aus diesem Grund plant er im Herbst mit zahlreichen Turnierauftritten, bereits in dieser Woche startet Thiem beim ATP-250-Event in Metz.

Dort trifft Thiem in der ersten Runde auf Richard Gasquet, ehe es danach gegen den an Position zwei gesetzten Hubert Hurkacz gehen würde. An das Hallenturnier hat Thiem gute Erinnerungen: Bei seinem bislang einzigen Auftritt erreichte er vor sechs Jahren das Endspiel.

Das Einzel-Tableau in Metz

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von Nikolaus Fink

Montag
19.09.2022, 08:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 18.09.2022, 20:11 Uhr

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