Dominic Thiem - Nach Island kommt das Trainingslager

2019 war mit fünf Turniersiegen das erfolgreichste Jahr in der Karriere von Dominic Thiem. Schon jetzt soll der Grundstein dafür gelegt werden, dass die kommende Saison ebenso gut wird.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 02.12.2019, 09:29 Uhr

Dominic Thiem kann Anfang 2020 angreifen
© Getty Images
Dominic Thiem kann Anfang 2020 angreifen

Wenig hört man dieser Tage von Dominic Thiem - und das ist gut so. Die österreichische Nummer eins hat sich nach den ATP Finals in London ein paar Tage frei genommen. Und sich dabei bei einem Island-Besuch den Elementen ausgesetzt. Wie übrigens mehrere Spieler, die in der O2 mit am Start waren, allen voran Stefanos Tsitsipas.

Die Vorbereitung auf die Saison 2020, die für Thiem mit dem österreichischen Team in Sydney beim ATP Cup beginnt, nimmt allerdings schön langsam wieder Fahrt auf. Teneriffa hat als Epizentrum von Sprints und Drills zunächst einmal ausgedient, Thiem macht sich erstmals in Miami für eine Spielzeit fit. Ein Rezept, das auch schon Andy Murray zu Erfolgen verholfen hat.

Die Aussichten des Weltranglisten-Vierten für den Jahresanfang sind sehr positiv: Zunächst der neue Mannschafts-Wettbewerb mit Kapitän Thomas Muster und Kumpel Dennis Novak an der Seite. In dem es, im Gegensatz etwa zum Laver Cup im September (mit Thiem) oder beim eben zu Ende gespielten Davis-Cup-Finalturnier in Madrid (ohne Österreich und Thiem), auch um ATP-Punkte geht.

Thiem könnte in Rio de Janeiro punkten

Von denen Thiem zu Beginn 2020 nicht viele zu verteidigen hat. Bei den Australian Open gilt es lediglich 90 Punkte zu egalisieren - für den Erstrunden-Erfolg gegen Benoit Paire, dem die Aufgabe gegen Alexei Popyrin folgte. Die Südamerika-Tour mit dem Halbfinale in Buenos Aires ist komplett aus der Wertung gefallen, in Rio de Janeiro etwa könnte sich Thiem bei erfolgreichem Verlauf einen Bonus von bis zu 410 Punkten holen - gewänne der Österreicher wie schon 2016 in der brasilianischen Metropole, fiele nämlich das Achtelfinale von Hamburg aus der Wertung. Das einzige 250er, das bei Thiem noch geführt wird, ist jenes in Kitzbühel.

Im März wartet dann nicht nur der Davis Cup gegen Uruguay. Sondern auch die Titelverteidigung in Indian Wells, wo Dominic Thiem mit 1.000 den größten Batzen an Punkten neben den 1.200 für die Finalteilnahme in Paris zu verteidigen hat. Allerdings: Bei den Masters-Turnieren in Miami, Monte Carlo, Rom und Cincinnati hat der Österreicher im Vergleich zu 2019 ebenfalls noch Luft nach oben. Genau dafür sollen nun in Miami die Grundlagen gelegt werden.

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von Jens Huiber

Montag
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zuletzt bearbeitet: 02.12.2019, 09:29 Uhr

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