Dominic Thiem und "das vielleicht Gute an der Verletzung"

Wenngleich Dominic Thiem in den letzten Wochen auf den Tennisschläger verzichten musste, so bot diese Pause dem Lichtenwörther die Chance, an seiner körperlichen Fitness zu feilen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 15.08.2021, 07:48 Uhr

Dominic Thiem arbeitet zurzeit akribisch an seinem Comeback
Dominic Thiem arbeitet zurzeit akribisch an seinem Comeback

In den letzten Wochen ist es ruhig geworden um Dominic Thiem. Seltene öffentliche Auftritte an der Seite von Freundin Lili Paul-Roncalli ebbten schnell ab, aus sportlicher Sicht übte man sich im gesamten Team Thiem in Zurückhaltung. Die US Open, so die Lesart, würden eng werden, im Kalenderjahr 2021 dürften sich Tennisfans aber jedenfalls auf eine Rückkehr des Niederösterreichers freuen. 

Nun meldete sich kürzlich auch Thiem selbst ein seltenes Mal zu Wort, war beim größten österreichischen Radiosender Ö3 zu Gast. Er fühle sich "topfit", erklärte der 27-Jährige dort. Ein Umstand, der primär der vielen Zeit geschuldet ist, die Thiem in den letzten Wochen ins Fitnesstraining investiert hatte. "Ich habe alles machen dürfen, was das Handgelenk nicht belastet, also selbst Oberkörper und Schulter, solange das Handgelenk stabil war", erklärte der Österreicher. 

Thiem: "Das ist vielleicht das Gute"

Das Training gestaltete sich dabei durchaus vielseitig, wie Thiem betonte: "Ich bin viele Kilometer gelaufen, auch Beinarbeit, mit links Tennis spielen… also es geht viel." Und auch die Schiene konnte der US-Open-Sieger aus dem Vorjahr vor wenigen Tagen ablegen, nun kann auch das Aufbautraining am Schlagarm beginnen. Das große Ziel: zweifelsohne die US Open. 

Hoffnung bei diesem Vorhaben könnte eben der körperliche Zustand Thiems machen, erklärte dieser: "Das ist vielleicht das Gute – wenn es was Positives an der Verletzung gibt –, dass es hoffentlich nicht so lange dauert, bis ich wieder zurückkehren kann, wenn ich wieder mit rechts spielen kann, weil ich körperlich topfit bin", zitierte der Kurier den Weltranglistensechsten. 

"Muss nicht alles an die Öffentlichkeit tragen"

Neben seinem Fitnesszustand sprach Thiem bei Ö3 auch über den Umstand, dass durchaus wenig über das Privat- und Liebesleben des österreichischen Tennisstars bekannt sei. "Ich glaube, man muss nicht alles teilen und an die Öffentlichkeit tragen, wenn man nicht will", so der Lichtenwörther. Gleichwohl gebe es natürlich Leute, die genau diese mediale Aufmerksam suchen würden. "Aber ich finde, man muss genauso respektieren, wenn das jemand eher privat halten will."

Neben Freundin Lili konnte der Österreicher in dieser so schwierigen Saison 2021 auch stets auf die Unterstützung aus der Familie zählen - die auch im Team des Weltranglistensechsten eine entscheidende Rolle spielt. "Meine Familie ist in meiner Firma tätig und das ist auch gut so. Weil die Familie sind die, denen man ohne Wenn und Aber zu hundert Prozent vertrauen kann. Deshalb ist das wichtig, dass die immer dabei bleiben – und immer auch im engsten Kreis voll dabei bleiben."

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von Michael Rothschädl

Sonntag
15.08.2021, 11:38 Uhr
zuletzt bearbeitet: 15.08.2021, 07:48 Uhr

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