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Erste Bank Open: Straka - "Wiener Stadthalle in der nächsten Woche der sicherste Ort der Stadt"

Turnierboss Herwig Straka freut sich allen schwierigen Umständen zum Trotz auf das tolle Starterfeld bei den Erste Bank Open 2020.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 25.10.2020, 14:55 Uhr

Herwig Straka darf sich auf außerordentlich stark besetzte Erste Bank Open freuen
© GEPA Pictures
Herwig Straka

Es sind keine leichten Zeiten für Turnierveranstalter. Die Corona-Zahlen steigen, im Gegenzug fallen die Zuschauerkapazitäten und damit auch die Einnahmemöglichkeiten für die Turniere. Wer aktuell noch ein Event auf die Beine stellt, allen Unsicherheiten zum Trotz? Geht automatisch ins Risiko.

"Die letzten Wochen waren für uns enorm herausfordernd, da wir nicht wirklich mit fixen Werten planen konnten", erklärte Turnierchef Herwig Straka am Sonntag bei der Pressekonferenz zu den Erste Bank Open. "Dennoch sind wir froh, dass wir immerhin vor 1.000 Zuschauern spielen können und sind bestrebt, diesen in Wien ein besonders sicheres Umfeld bieten zu können." Mehr noch: "Die Wiener Stadthalle ist in der nächsten Woche der sicherste Ort der Stadt."

Bubble auch bei den Erste Bank Open

Über die Bubble hatte sich Straka bereits im Vorfeld geäußert. "Es heißt 'Restricted Environment', aber es ist eine Bubble", so Straka im Gespräch im krone.at-Sportstudio. Ursprünglich habe man den Spielern zumindest die Möglichkeit geben wollen, dass diese abends in ein Restaurant gehen und sich in eigenen Bereichen aufhalten könnten; durch die neuesten Entwicklungen sei es nun so, dass die Spieler auf der Anlage oder im Hotel bleiben müssten, dort seien eigene Stockwerke gemietet. Auch in der Stadthalle selbst seien Bereiche abgesperrt, damit keine Vermengung zwischen Spielern und anderen Personen zustande komme.

Eine Absage sei zwar immer ein Thema gewesen, durch die Preisgeld-Senkungen der ATP habe man jedoch zumindest etwas mehr Spielraum gehabt. Zumal in diesem Jahr kaum Antrittsgagen gezahlt würden. Die Hoffnung: den Partnern und Spielern ein Turnier aufzubauen, damit diese auch in den kommenden Jahren dabei sein werden. Wie zum Beispiel Superstar Novak Djokovic.

Sportminister Kogler: "Leben muss weitergehen, das geht mit Sport am besten"

Ein großes Dankeschön sprach in der Pressekonferenz auch Sportminister Werner Kogler aus "an das Team rund um Herwig Straka, dass das Turnier auch heuer stattfinden kann." Es seien "ungewöhnliche, schwierige und fordernde Zeiten, dennoch versuchen wir als Bundesregierung, so viel wie möglich zuzulassen. Unsere Linie ist: Das Leben muss weitergehen und das geht nun mal mit dem Sport am besten."

Außerdem soll es künftig für Veranstalter eine Ausfallhaftung geben, wenn wie in Wien die Zuschauer zum Plan beschränkt werden.

Auch Titelverteidiger Dominic Thiem lobte die Organisation in Wien. Super organisiert, sei das Turnier, so der Lichtenwörther, "sie haben alles für uns Spieler gemacht. Das Hotel, das Essen, der Transfer - alles ist klasse."

Thiem trifft mit Kei Nishikori bereits zum Auftakt auf einen Hochkaräter, im Falle eines Sieges mit Stan Wawrinka oder Jannik Sinner und weiters Andrey Rublev auf harte Konkurrenz.

Erste Bank Open 2020 in der Wiener Stadthalle: Alle Infos, TV, Spieler, Favoriten

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von Florian Goosmann

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25.10.2020, 15:17 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.10.2020, 14:55 Uhr

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