Trotz Martina Hingis im entscheidenden Doppel – Schweiz verpasst das Endspiel

Die Vorjahressiegerinnen aus Tschechien und die Damen von Frankreich schaffen jeweils mit 3:2-Erfolgen den Finaleinzug.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 17.04.2016, 17:31 Uhr

Martina Hingis

Titelverteidiger Tschechien und Frankreich stehen einander zum ersten Mal im Finale um den Fed Cup gegenüber. Die Tschechinnen, in den vergangenen fünf Jahren viermal erfolgreich, setzten sich bei Deutschland-Bezwinger Schweiz ebenso mit 3:2 durch wie die Französinnen im heimischen Trélazé gegen die Niederlande. Das Endspiel wird am 12. und 13. November ausgetragen.

2 Überraschungssiege von Golubic zu wenig

Die Tschechinnen musste in Luzern hart um den Erfolg kämpfen, die Entscheidung zu ihren Gunsten fiel ausgerechnet im Doppel, wo die Schweizerinnen mit der Spezialistin Martina Hingis als favorisiert galten. Doch Hingis und die im Einzel überraschend zweimal siegreiche Viktorija Golubic kassierten gegen Lucie Hradecka und Karolina Pliskova eine klare 2:6,-2:6-Niederlage. Damit war der Schweizer Traum vom zweiten Finale nach 1998 geplatzt, damals hatte es ein 2:3 gegen Spanien gegeben.

In den Einzeln hatte die Schweizer Spitzenspielerin Timea Bacsinszky gegen Barbora Strycova und Pliskova verloren, dafür war dann Nobody Golubic, die Nummer 129 der Welt, in die Bresche gesprungen. Im Viertelfinale hatten die Schweizerinnen das Porsche Team Deutschland in Leipzig mit 3:2 bezwungen und damit in die Play-offs geschickt.

Garcia/Mladenovic fixieren Frankreichs Finaleinzug

Auch im zweiten Halbfinale fiel die Entscheidung im Doppel. Hier setzten sich Caroline Garcia und Kristina Mladenovic gegen Kiki Bertens , deren zwei Einzelsiege so wie jene von Golubic zu wenig waren, und Richel Hogenkamp mit 4:6, 6:3, 6:3 durch. Frankreich hat den Fed Cup bislang zweimal gewonnen, 1997 und 2003.

Hier die Ergebnisse zu Schweiz gegen Tschechien.

Hier die Ergebnisse zu Frankreich gegen Niederlande.

von tennisnet.com

Sonntag
17.04.2016, 17:31 Uhr