Der französische Tennisverband schlägt zurück – vor Gericht

Gegen die vorübergehende Einstellung der Arbeiten in Roland Garros wurde Klage erhoben.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.03.2016, 07:00 Uhr

French Open 2015 Feature, Roland Garros Logo auf dem Riesenmonitor Court Suzanne Lenglen, Tennis - French Open 2015 - Grand Slam ITF / ATP / WTA - Roland Garros - Paris - - France - 27 May 2015.

Die öffentlichen Kassen in Frankreich sind anno 2016 nicht prall gefüllt – wohl mit ein Grund, dass der französische Staat zahlreiche Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten an Sportstätten für ein paar Monate auf Eis gelegt hat. Betroffen davon ist das Stadion des Ligue-1-Klubs Olympique Lyon, aber auch das Stade Roland Garros, das aus allen Nähten platzt. Und um dessen Ausbau es seit Jahren einen Streit zwischen der Stadt Paris und dem Französischen Tennis Verband (FFT) gibt. Die FFT würde gerne expandieren, die Stadt und einige Aktivisten den angrenzenden Park in der jetzigen Form erhalten.

Nachdem die Unterbrechung der Bauarbeiten nun schon länger als die dafür anvisierten drei Monate angedauert hat, drohen der Stadt Paris nun rechtliche Konsequenzen, wie die FFT in einem Statement bekanntgab – schließlich würden kaum Mittel der Allgemeinheit angegriffen. „Die FFT führt aus, dass in einer Situation wie der heutigen, wo öffentliche Gelder rar sind, 95 Prozent der finanziellen Mittel, die für die Renovierung von Roland Garros benötigt werden, aus den Einnahmen des Turniers gestellt werden. Diese betragen jedes Jahr etwa 300 Millionen Euros und helfen, den Tennissport in Frankreich zu finanzieren.“ Darüber hinaus sei das Projekt der Erneuerung auch integraler Bestandteil der Kandidatur von Paris für die Olympischen Spiele 2024.

von tennisnet.com

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