tennisnet.comATP › Grand Slam › French Open

John McEnroe fordert mehr Raum für Emotionen

Der US-Amerikaner wünscht sich mehr Temperamentausbrüche auf dem Platz.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.06.2016, 07:37 Uhr

NEW HAVEN, CT - AUGUST 28: John McEnroe reacts during his match against Jim Courier as part of the Men's Legends presented by PowerShares Series at the Connecticut Open at Connecticut Tennis Center at Yale on August 28, 2015 in New Haven, Connecticu...

Der frühere WimbledonsiegerJohn McEnroefordert zur Imageverbesserung seines Sports wieder mehr Raum für Emotionen auf den Centre Courts. „Man sollte mehr Emotionen zeigen. Ich bin dafür, die Spieler dazu eher zu ermutigen, anstatt sie zu bestrafen. Ich denke, es würde unserem Sport helfen und ihn beliebter machen“, sagte der für seine Temperamentsausbrüche legendäre US-Amerikaner in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ bei den French Open in Paris.

Beim Versuch der Eindämmung von Rüpeleien auf dem Platz wie einst auch von seiner Person sind die Grenzen aus Sicht des 57-Jährigen inzwischen zu eng gezogen: „Zu meiner Zeit hatten wir zu viele Freiheiten. Die Regeländerungen haben aber dazu geführt, dass die Spieler heute zu wenig haben.“ Ich finde, dass man in einem Sport wie Tennis, bei dem sich zwei Leute gegenüberstehen, mehr Freiheiten haben sollte, sich auszudrücken.“

Große Stücke hält McEnroe auf Deutschlands neuen HoffnungsträgerAlexander Zverev.„Er kann zu einem der besten Spieler der Welt werden. Wenn er gesund bleibt, schafft er es unter die Top fünf, ganz sicher. Der Junge hat es drauf. Er bringt alles mit. Für mich wäre es wirklich eine Überraschung, wenn er es nicht unter die besten fünf Spieler schafft und keine Grand-Slam-Titel holen würde“, meinte der ehemalige Weltranglisten-Erste zu den Perspektiven des 18-Jährigen.

von tennisnet.com

Donnerstag
02.06.2016, 07:37 Uhr