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French Open: Rafael Nadal und Dominic Thiem in den Katakomben

Egal in welchem Stadium des Turniers: Beim offiziellen Bespannungsservice der French open 2019 herrscht immer Hochbetrieb.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 03.06.2019, 10:34 Uhr

Rafael Nadal weiß, was sich gehört
© Getty Images
Rafael Nadal weiß, was sich gehört

Die Tiefen des Court 1 im Stade Roland Garros sind durchaus ergründlich, der interessierte Besucher muss es allerdings auch wirklich wollen. Wie etwa Rafael Nadal oder Dominic Thiem. Die beiden Vorjahresfinalisten hatten sich schon am Freitag vor Turnierbeginn zwei Stockwerke nach unten begeben, um die Bespanner ihres Ausrüsters Babolat zu besuchen. Benoit Paire und Garbine Muguruza übrigens auch - was ein gutes Omen gewesen sein könnte, schließlich haben alle vier Profis mindestens die vierte Runde erreicht.

Mehr als 60 km Saiten sind schon verbraucht
© privat/Tennisnet
Mehr als 60 km Saiten sind schon verbraucht

Mehr als 5.600 Rackets werden es nach Ende des zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres gewesen sein, die hier eine neue Besaitung erfahren haben. Gute 60 km Saiten sind bereits neu aufgezogen worden. Der arbeitsreichste Tag war der erste Turniermontag, knapp 500 Schläger wurden da am Empfang abgegeben - und wenig später wieder abgeholt. Auch Firmenchef Eric Babolat lässt sich ab und zu in den Katakomben sehen, er selbst hat das Handwerk des Bespannens in jungen Jahren gelernt.

Weniger Plastikhüllen

Der Service indes ist nicht kostenlos. Und wird auch nicht von allen Spielern genutzt. Roger Federer oder Novak Djokovic etwa vertrauen anderen Fachkräften. Dafür, dass die Arbeit nicht zu knapp wird sorgen andererseits seit Samstag die JuniorInnen, die in diesen Tagen vor allem die kleineren Courts fest in Beschlag genommen haben.

Immer was los im zweiten Untergeschoss
© privat/tennisnet
Immer was los im zweiten Untergeschoss

Die unter anderem von Kevin Anderson angestoßene Debatte über die Vermeidung der Plastikhüllen, nimmt man bei Babolat übrigens sehr ernst. Sagt Shirley Ribeiro, die sich um die Koordination des Saiten- und Schläger-Herstellers kümmert. Wie unterschiedlich gerade dieser Aspekt von den Spielern behandelt wird, hatte das Marathon-Match zwischen Stefanos Tsitsipas und Stan Wawrinka gezeigt: Während der Grieche bei neuen Bällen stets ein Racket aus einer Plastikhülle zog, hatte der Champion von 2015 seine Arbeitsgeräte in ihrem natürlichen Zustand dabei.

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